Die Presseberichte findet Ihr weiter unten bei der jeweiligen Veranstaltung:
⇨ KLIMA-MONOLOGE
⇨ MITTELMEER-MONOLOGE
⇨ NSU-MONOLOGE
Ein Interessantes Vorab-Interview von Annette Hager mit Autor und Regisseur Michael Ruf gibt es in der WDR 3-Mediathek: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-stimme-der-kultur-zu-themen-der-zeit-100.html
Drei Termine
Drei Monologe
Drei Debatten
Der Klimawandel, die Abschottung und rechtsextremer Terrorismus – drei Herausforderungen, für die wir, die demokratische Gesellschaft, seit Jahren um Antworten und angemessene Reaktionen ringen.
Und dabei oft das vermeiden, was uns am stärksten bewegt: Betroffenheit. Betroffenheit als persönliches Empfinden – und als Grundlage für entschlossenes Handeln.
Das Doku-Theater von ›Wort- und Herzschlag‹ schafft, was die Nachrichtenmeldung nicht kann: Bei den Klima-, Mittelmeer- und NSU-Monologen stehen einzelne Menschen im Mittelpunkt. Ihre persönlichen Geschichten, komponiert zu emotionalen Erzählungen, vorgetragen von Schauspieler:innen in unmittelbarer Konfrontation. So entsteht beim Zuhören ein direkter Bezug, ein persönlicher Kontakt, eine eigene Betroffenheit.
Wir wissen längst, dass der privilegierte Lebensstil Mitteleuropas dem Klima schadet. Dass er für Fluchtursachen mitverantwortlich ist. Und dass die Mehrheitsgesellschaft viel zu oft Integration nur als Forderung formuliert und dann daran scheitert, selber aktiv zu integrieren. Das führt nicht nur zu Leid in weit entfernten Gegenden. Das führt bis zum Tod, teilweise in unserer direkten Nachbarschaft. All das wissen wir.
Für Leigh-Ann aus Paradise, Kalifornien, Naomie aus Kamerun oder İsmail aus Köln, drei von weit mehr Menschen, deren Geschichten in den Klima-, Mittelmeer- und NSU-Monologen erzählt werden, ist das kein abstraktes Wissen. Für sie ist es gelebtes Schicksal.
Lassen wir uns berühren. Und überlegen wir uns, was wir tun, um nicht fortwährend weitere Betroffene zu schaffen. Für die produktive Motivation folgt jeder Vorstellung der Monologe eine Podiumsdiskussion zum jeweiligen Monologe-Thema.
»Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (…) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (…) In den Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.«
die tageszeitung, taz über die MITTELMEER-MONOLOGE
Veranstaltungsort
UTOPIASTADT | Bahnhof Mirke
Mirker Str. 48 | 42105 Wuppertal-Elberfeld
Klima-Monologe
Dienstag, 24. Februar 2026
Utopiastadt | Mirker Str. 48 | 42105 Wuppertal
Eintritt: Only Hut
BERICHT: https://epaper.wz.de/titles/wzwuppertal/4811/publications/4029/pages/22/articles/2462450/23/3
Dürren, Überschwemmungen, Stürme. Unbewohnbare Zonen und Verteilungskämpfe breiten sich aus.
Die Klima-Monologe erzählen auf persönliche und ergreifende Weise, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt unmittelbar die Folgen des Klimawandels in ihren eigenen Biografien spüren.
»Eine minimale Regie gibt den Geschichten allen Raum, die sie brauchen. Die Bilder entstehen im Kopf. … Wirkt stärker als jedes Nachrichtenbild. … Aber die Geschichten erzählen auch von der Hoffnung, vom Wiederaufbau und vom Engagement. Eine sehr eindringliche Aufforderung, etwas zu tun, aufzuwachen.«
rbb Kulturradio
Ensemble
Florentine Schara
Veronika Wider
Bernadette Wilhelm
Ibrahim Benedikt
Gesang: Joye Stachelscheid
Cello: Tabea Hörsch
Publikumsgespräch
- Dr. Annette Massmann, GLS Zukunftsstiftung Entwicklung
- Dr. Harald Sterly, Institut für Geographie und Regionalforschung
- Michael Ruf, Autor und Regisseur der Monologe und Initiator Wort und Herzschlag
- Moderation: David J. Becher




Mittelmeer-Monologe
Montag, 23. März 2026
Utopiastadt | Mirker Str. 48 | 42105 Wuppertal
Eintritt: Only Hut
»Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (…) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (…) In den Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.«
die tageszeitung, taz über die MITTELMEER-MONOLOGE
Ensemble
Lina Fastabend
Sarah Quarshie
Aydin Isik
Markus Kloster
Cello: Tabea Hörsch
Publikumsgespräch:
Zum anschließenden Publikumsgespräch auf der Bühne:
- Dima, die ein Buch über ihre psychologische Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten geschrieben hat,
- Yvonne die für Sea-Watch arbeitet und
- Mohammad, der jungen Menschen das Schwimmen beibringt, weil er auf seiner Flucht über das Mittelmeer selber nicht schwimmen konnte.
NSU-Monologe
»Ein nachdenklich und auch wütend machendes Stück Wahrhaftigkeit.« (RBB Inforadio)
Dienstag, 14. April 2026
Utopiastadt | Mirker Str. 48 | 42105 Wuppertal
Eintritt: Only Hut
BERICHT: https://www.wz.de/nrw/wuppertal/nsu-monologe-lassen-saal-verstummen_aid-146903949
»Aufwühlendes Erinnerungsstück und wichtige Mahnung gleichermaßen.« (Hamburger Abendblatt)
Die NSU-Monologe erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.
Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu übertreffen.
»Ein starkes Stück Theater.« (Berliner Morgenpost)
»Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog.« (Nachtkritik.de)
»Gibt denen eine Stimme, denen Unrecht widerfahren ist.« (Tagesspiegel)
Publikumsgespräch
Auf dem Podium für das anschließende Publikumsgespräch:

Stephan Anpalagan,
der als Journalist langjährige Rechercheerfahrung, zum Beispiel zu rechtsextremen Umtrieben in deutschen Polizeibehöden, mitbringt.
Und der als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW für die Bereiche Ethik und interkulturelle Kompetenz persönlich daran arbeitet, dass sich solche rechtsextremen Umtriebe möglichst nicht wiederholen.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch
- Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen
- Brot für die Welt mit Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes
- akzenta Lebensmittelmärkte
- WSW Wuppertaler Stadtwerke
Mit Dank für die Unterstützung an
- Knipex
- Rockstore Outdoor Equipment
- Renaissance AG
Und weitere.
Eine Antwort auf „Drei Monologe“
[…] Auftaktveranstaltung der Reihe DREI MONOLOGE. […]