Kategorien
Neuigkeiten

Supagolf 2026

Zum Jubiläumsjahr der Schwebebahn wird Supagolf zu ›SupaSchwebegolf‹ und feiert an der Hebebühne sowie auf dem Utopiastadt Campus das, was im Tal am Gerüst gefeiert wird: Bahnen!

Im mittlerweile 16. Jahr gibt es wieder feinst eigenwillige Unterhaltungsbahnen minigolfartiger Ausprägung. Samstags zum freien Bespielen, Sonntags mit Tourniermöglichkeit:

Spielzeiten

⏰ Samstags 15:00-20:00 Uhr
⏰ Sonntags 12:00-18:00 Uhr

🗓 Sa 22. & So 23.08.
🗓 Sa 29. & So 30.08.
🗓 Sa 05. & So 06.09.

Anmeldung jeweils an der Hebebühne

Kategorien
Neuigkeiten

Save the date: Do. 27.08. | Finissage | Mirke Mobility

Studierende des Fachs Architektur haben sich in ihrer Bachelor-Arbeit mit Quartiersparkhäusern als Mobilitäst-Hub beschäftigt – und dabei auch den notwendigen Mobilitätswandel in Städten und Quartieren berücksichtigt.
Herausgekommen sind spannende Ideenentwürfe für Bauten auf dem Utopiastadt Campus, bei denen man Parkdecks in viele andere Nutzräume verändern kann, wenn eines Tags nicht mehr der private PKW das Maß aller Mobilität ist.
Aber wie sieht es heute aus? Parkraumkonzepte, Stellplatzschlüssel, Nachverdichtung, Parkplatzentsiegelung – jeder kleine Schritt bedarf guter Abwägung, oft sogar hitziger Debatten und formaler Rahmen.
Kommen wir damit überhaupt voran? Und wenn ja, in welche Richtung eigentlich? Und davor noch viel wichtiger: In welche Richtung wollen wir überhaupt?

Wenn sich schon eine gute Menge Studierender darüber ordentlich Gedanken gemacht haben, ist das Grund genug, sich dazu mal eine Runde zu unterhalten.

Daher gibt es zur Finissage eine Podiumsdiskussion mit dem Titel:

Alle auf die Straße!

Wie wir in unseren Quartieren die Mobilität organiseren

Die Podiumsteilnehmer:innen wird in Kürze an dieser Stelle bekanntgegeben.

Im Anschluss an das Podium ist das Publikum herzlich eingeladen, an den Fragen mitzudiskutieren.
Außerdem besteht an dem Tag die letzte Gelegenheit, die Ausstellung der Arbeiten ›Mirke Mobility‹ anzusehen.


Damit Utopiastadt solche Veranstaltungen durchführen kann, ist der Betrieb auf Spenden angewiesen. Unterstütze jetzt Utopiastadt bei angewandter Kulturarbeit!

Mach Utopia möglich

Kategorien
Logbuch

Alle auf die Straße!

Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.

Diese Kolumne ist von David J. Becher:

Logbuch 0.79

Das Schild, das auf die Abfahrt Elberfeld hinweist, steht ungefähr da, wo meine Mutter wohnte, als sie ins Gymnasium ging. Das Haus musste der Autobahn weichen.

Über die Jahre, in denen ich mich in Utopiastadt engagiere, bin ich mehr und mehr mit Stadtentwicklung in Berührung gekommen. Gleichsam wuchs meine Verwunderung, wie es in den 60ern möglich war, so viel Asphalt mitten durch eine lebendige Stadt zu planieren, damit dort jetzt jeden Morgen hunderte Kraftfahrzeuge im Stau stehen können. Dafür wurde Sonnborn geschlachtet und in der ganzen Stadt massenhaft Häuser enteignet. Zum Beispiel das, in dem meine Mutter ihre Jugend verbrachte.

Als Utopist und Amateurstadtentwickler habe ich nun zur Heilung sowohl für die persönliche familienbiographische Lücke, als auch für die stadtweite Wunde, stetig die Vision im Kopf, dass es irgendwann eine Grünbrücke vom Utopiastadt-Campus ins Hansa-Viertel braucht, um eine Verbindung von Nordbahntrasse bis Mirker Hain zu schaffen … – Aber zurück ins Heute:

Die A46 ist ein besonders drastisches Beispiel von eher desturktiver Stadtentwicklung. Wesentlich sanfter – und doch hochemotional debattiert – ist eine andere stadtgestalterische Frage, die sich auch mit dem motorisierten Individualverkehr befasst: Wo parken wir all die Autos? Meist lautet die Standardantwort: Am Straßenrand. Aber ist das schon die beste Antwort, die uns einfällt? Dass alle, die sich ein Auto leisten können, sofort auch Anspruch auf 12m² öffentliche Fläche haben? Könnten wir die Flächen nicht besser nutzen?

Jahr für Jahr kann man einen Tag vor und am Morgen nach dem Ölbergfest bestaunen, wie viel schöner ein Gründerzeitviertel ist, wenn nicht alle Straßen und Gehsteige vollgestellt sind. Und am Ölbergfest selber wird klar: Nachbarschaftliche Sofas, Klappstühle, Kicker, Tischtennisplatten, Marktstände und Bühnen sind auch eine tolle Nutzung für öffentliche Straßen und Plätze.

Allerdings sind ja all die vielen Autos zunächst einmal da. Und müssen irgendwo abgestellt werden. Genau dazu haben sich Studierende der Architektur an der IU Internationalen Hochschule für ihre Bachelor-Arbeiten konkrete Gedanken gemacht. Und auf dem Utopiastadt Campus zwischen Logistikhalle und Autobahn einen Mobilitätshub konzipiert. Eine Auswahl der Arbeiten ist noch bis Ende August n den Räumen des Innenstadtmanagements in der Schwanenstraße 33 ausgestellt – passenderweise mitten in der Fußgängerzone.

Mit spannenden Überlegungen, was mit einem Parkhaus passieren kann, wenn wir vielleicht doch mal eine nennenswerte Verkehrswende schaffen. Auch, wenn alle Entwürfe nur den Charakter einer Ideenskizze haben und noch keine Plansätze für tatsächliche Bauten auf dem Utopiastadt Campus sind, lohnt es sich sehr, die vielen Ideen anzusehen und sehr ernsthaft mit in die aktuellen Debatten über Parkraumkonzepte oder Mobilitätsstrukturen in der Stadt zu nehmen.

Auch, wenn zu meinem großen Bedauern bei keinem der Entwürfe eine Grünbrücke vom Parkhausdach über die A46 dabei ist.


Erstveröffentlicht am 13.08.2026 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/nrw/wuppertal/mirke-mobility-oder-alle-auf-die-strasse_aid-153067857

Kategorien
Neuigkeiten

22.08. | Tag des Ehrenamtes

Wir feiern das Ehrenamt!

Die NRW-Stiftung wird 40 und gemeinsam laden wir Euch auf den Utopiastadt Campus ein. Erlebt bürgerschaftliches Engagement in allen Facetten live und vor Ort:

Samstag, 22.08.2026
Ab 14 Uhr

Verschiedenste Initiativen stellen sich und ihre Arbeit vor, es gibt leckere Waffeln, Street-Food und Info-Stände. Bei Führungen könnt Ihr hinter die Kulissen der Bahnhofsbaustelle gucken – und als Highlight eröffnet an dem Tag die 16. Ausgabe der exklusiven Wuppertaler Randsportartenspezialität Supagolf!

Natürlich ist wie an jedem Samstag auch unser Workout: Ab 11 Uhr gibt es angewandtes Ehrenamt auf der Sanierungsbaustelle. Und auch da ist jede helfende Hand herzlich willkommen!

Programm

11:00 – Start Utopiastadt Workout
12:00 – Café Hutmacher
14:00 – Eröffnung Tag des Ehrenamtes
Eröffnung Infostände:
– Aufbruch am Arrenberg e.V. – Arrenbergstatt
– Bergische Museumsbahnen e.V.
– Die Linke hilft – Sozialberatung
– Escape-Center
– Gedenkort Seebrücke
– Gut Einern e.V.
– Hebebühne e.V. – Supagolf
– Insel e.V.
– Im Quadrat – Peerprojekt Neurodivergenz
– Kabäusken
– Mampferando
– Mirker Schrauba – Fahrradreparaturcafé
– NRW-Stiftung
– Tacheles – Ämterbegleitung
– Tafel Wuppertal
– UtopiaStadtGarten
und weitere …
14:30 – Führung
15:00 – Eröffnung Supagolf 2026
16:00 – Führung

Liken, teilen, online freuen – ein kleines Reklamevideo auf:
Mastodon | Instagram | Threads | Facebook | Tiktok | Linkedin
und auf Youtube:

Kategorien
Neuigkeiten

16.07. | Coforschung:Kolloquium

Donnerstag, 16.7.2026
10:15 – 12:00 Uhr
https://rwth.zoom-x.de (Keine Anmeldung nötig)

Der Termin ist einer von mehreren in denen das Coforschungs-Team aktuelle Arbeiten vorstellen wird.
Dieses Mal stellt Jessica Hoffmann ihre Dissertation zum Thema „Stadt:machen als Beziehungsgestaltung. Entwicklungsprozesse und transformative Potentiale zivilgesellschaftlichen Stadtmachens“ (Interimstitel) vor.

In ihrer Promotion am Arbeitskreis für Gemeinschafts- und Nachhaltigkeitsforschung, am Institut für Soziologie der Universität Münster setzt sich Jessica mit den Entwicklungsprozessen einer zivilgesellschaftlichen Stadtmacher*innen Initiative auseinander, die im Rahmen einer Projektförderung seit 2022 ein Kultur- und Nachbarschaftszentrum entwickelt. Ihre Ergebnisse beruhen auf einer 30tägigen Feldforschung im Frühjahr 2022 in der sie die Gründungsphase des Neuen Volkshauses Cotta begleitet hat.

Im Kolloquium wird Jessica die Auswertungsergebnisse ihrer Feldforschung vorstellen und erste Schlüsse ziehen, wie die Entwicklung der jungen Initiative soziologisch eingeordnet werden können. Gemeinsam soll anschließend diskutiert werden, welche Auswirkungen und transformativen Potentiale Stadtmacher-Projekte auf ihre Mitwirkenden, ihr Netzwerk und ihre Stadtgesellschaft haben können und auf welche Hürden sie dabei stoßen.

Das Coforschungs-Team freut sich auf rege Teilnahme und euer Feedback!

Kategorien
Neuigkeiten

Ausstellung | >>>Mirke Mobility>>> | Verlängert bis Ende August

>>>Ein Mobility Hub auf dem Gelände von Utopiastadt>>> >>>Ausstellung der Abschlussarbeiten der Bachelor Absolventinnen und Absolventen der IU Internationale Hochschule>>>

>>>vom 8. Juli bis zum 5. August im Ladenlokal des Innenstadtmanagement Elberfeld auf der Schwanenstraße 33 in der Wuppertaler/Elberfelder Innenstadt>>>

DI. 14.7., 19:00 UHR
SONDERVORSTELLUNG IM RAHMEN DES FORUM:MIRKE

>>>Intro>>>
New York, London, Paris, Wuppertal. Geht es um Mobilität darf die Stadt Wuppertal sicherlich in einem Zug mit den großen internationalen Metropolen genannt werden. Wuppertal ist Schwebebahn und Schwebebahn ist Wuppertal. Und während die für die Stadt so bedeutende Textilindustrie in Wuppertal kaum noch anzutreffen ist, zieht die Schwebebahn weiterhin unbeirrt jeden Tag Ihre Bahnen zwischen Vohwinkel und Oberbarmen. Spitzt man es ein wenig zu, ist sie damit sogar fast 30 Jahre älter als der heutige Stadtname, der durch die Vereinigung der kreisfreien Städte im Tal der Wupper erst im Jahr 1929 entstanden ist. Neben der Bedeutung als Wahrzeichen der Stadt ist die Schwebebahn aber ebenso ein ingenieurtechnisches Meisterwerk, und darf auch hier in einem Atemzug mit dem Pariser Eifelturm genannt werden. An der Spitzenstellung hat sich selbst knapp 125 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme nicht viel geändert. Von Beginn an elektrisch betrieben und als Leichtbau konzipiert, gehört sie ebenso aufgrund Ihres ehrwürdigen Alters weiterhin zu den ökologischsten Fortbewegungsmitteln unserer Zeit. Par excellence verbinden sich in ihr elegante Anmutung, technische Rafinesse, sowie soziale Bedeutung und ökologisches Bewusstsein. Damit aber nicht genug. Wuppertal ist alles andere als ein One-Hit-Wonder und hat im neuen Jahrtausend das nächste Mobilitätshighlight für sich geschaffen. Wenn New York aus aller Welt für die Transformation der High Line bestaunt wird, im übrigen jünger und kürzer wie die Wuppertaler Schwebebahn, wird Wuppertal das für die Umwandlung der Nordbahntrasse zuteil. Über die ehemalige Eisenbahnstrecke können sich seit 2014 über eine innerstädtische Strecke von gut 10 km Fussgänger, Radfahrer, Skater, etc. durch die Wuppertaler Stadtgeschichte und -bezirke bewegen. Viadukte, Brücken und Tunnel inklusive, vor allem aber auf annähernd gleichbleibendem Höhenniveau. In der bewegten Topografie der Stadt von besonderer Bedeutung und von ebenso sozialem Wert. So ist nicht nur eine direkte Verbindung zwischen Orten geschaffen worden, die Verbindung selbst ist Kommunikationsraum geworden. An diese Denkweise und diesen Pioniergeist soll nun auch die Bachelor Arbeit im Wintersemester 2025/2026 anknüpfen.

>>>Grundstück>>>
Die Nordbahntrasse verläuft entlang des nördlich der Wupper gelegenen Hangs. Sowohl zentral in Bezug auf die Nordbahntrasse, als auch in Bezug auf das Stadtgebiet, befindet sich der ehemalige Bahnhof Mirke im gleichnamigen Wuppertaler Stadtteil. Er ist die Keimzelle von UTOPIASTADT, einem Wuppertaler Thinktank und Stadtlabor, die darin seit 2011 eine Heimat für sich und die Bürger gefunden hat. Seit 2018 konnten auch die umliegenden Flächen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung gesichert werden und summieren sich mittlerweile auf 36.000m2. Im Norden wird das Gebiet begrenzt durch die A46, die zwar optisch durch einen dichten Gehölzsaum abgeschirmt wird, akustisch aber als weiterer Mobilitätsbaustein wahrnehmbar ist. Ähnlich wie das ehemalige Bahnhofsgebäude, nimmt der Campus der UTOPIASTADT diverse Nutzungen in sich auf und befindet sich in stetigem Prozess. So ist weiterhin ein Großteil der Prototypbauten des Solar Decathlon Europe, der hier im Jahr 2022 stattfand, erleb- und benutzbar. Ebenfalls von eher temporärer Struktur findet sich auf dem Gelände das Fahrradreparaturcafé der Mirker Schrauba sowie die Lastenradverleihstation Fienchengarage. Momentan etwas abseits und eher unsachgerecht geparkt, steht zudem ein Wuppertaler Rohjuwel. Im Jahr 2015 konnte UTOPIASTADT einen von drei ausrangierten Schwebebahnwaggons in einem von den Stadtwerken Wuppertal ausgeschriebenen Wettbewerb gewinnen und nennt diesen seitdem ihr eigen. Diese drei Anker sollen nun verstätigt werden und bilden die Basis für den Mirker Mobility Hub auf dem Campus von UTOPIASTADT.

>>>Gebäude>>>
Mit dem Mirker Mobility Hub soll ein weiterer Baustein in der reichhaltigen Mobilitätslandschaft der Stadt Wuppertal entstehen. In ihm sollen sich alle aktuell gängigen Mobilitätsformen unter einem Dach vereinen. Neben den bereits bestehenden Angeboten des Fahrradreparaturcafés und der Fahrradverleihstation, sollen hier ebenso Flächen für den motorisierten Individualverkehr geschaffen werden. Selbstverständlich mit elektrischer Ladeinfrastuktur und Car Sharing Station. Er soll aber ebenso als Quartiersgarage den Straßenraum des Stadtteils Mirke entlasten, und diesen dadurch für gesellschaftliche und ökologische Nutzung frei spielen. Als Herzstück und Aushängeschild wird der Schwebebahnwaggon wiederbelebt. Nutzung und Positionierung sind hierbei freigestellt, hingegen ist die hängende Lagerung selbstverständlich ein Muss. Neben der inhaltlichen Ausrichtung soll der Mirker Mobility Hub auch konstruktiv in die Zukunft blicken. Erwartet wird ein robustes und nutzungsoffenes Gebäudekonzept, das adaptive Anpassungen in den kommenden Jahrzehnten zulässt. So sollen bei sinkendem Bedarf an PKW-Stellplätzen Parkflächen möglichst zerstörungsfrei zu Büro- und Gewerbeflächen umgenutzt und das bereits vorhandene Serviceangebot sukzessive ausgebaut werden. Dem Achsmaß, der Raumhöhe und natürlich der Bauweise kommt also besondere Bedeutung zu, die über die einer reinen Hochgarage hinausreichen muss. Entsprechendes gilt für den Schichtenaufbau und die Verbindungsmittel. Sortenreinheit und lösbare Verbindungen können diesbezüglich Lösungsansätze darstellen. Darüber hinaus ist die Energiegewinnung in das Gebäudekonzept zu integrieren. Der Mirker Mobility Hub sollte weitestgehend autark funktionieren, und über die Ladeinfrastruktur auch als zukünftiger Pufferspeicher agieren. Photovoltaik- und/oder Windkraftanlagen ist also möglichst viel Fläche einzuräumen.

>>>Outro>>>
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Bachelor Arbeiten, die im Wintersemester 2025/2026 in Kooperation mit Utopiastadt entstanden sind. Die Studierenden hatten Zugriff auf das MiG Handbuch (Mobilstationen im Quartier) sowie die Ideenskizze Quartiersgaragen Elberfeld 2021, beide herausgegeben von der Neue Effizienz gGmbH. Wie fast alle Architekturentwürfe aus studentischer Hand, bleiben sie fiktiv und beleuchten ein Thema exemplarisch. Im Idealfall bieten Sie dadurch ebenso Diskussionspotenzial, das sich auch in der realen Welt nutzen lassen kann. Wir hoffen dies ist beim Mirker Mobility Hub gelungen und wünschen viel Spaß mit der Ausstellung.

Kategorien
Neuigkeiten

24.07. | Only Hut | Für den Frieden

STEPHAN ANPALAGAN –
FÜR DEN FRIEDEN
LESUNG & DISKUSSION

MODERATION UND GESPRÄCH:
DAVID J. BECHER

Fr. 24.07.2026 | 19:30 Uhr
Café ADA | Wiesenstr. 6

Aus Gewissensgründen verweigerte der Theologe und Autor Stephan Anpalagan den Kriegsdienst. Die Gründe hatten mit seinem Blick auf die Bundeswehr, seinem Verhältnis zu Deutschland und seinem christlichen Glauben zu tun. Doch seither hat sich viel verändert. Krieg betrifft nicht nur »die Anderen«, wir müssen uns mit Militär und Soldatentum auseinandersetzen.
Stephan Anpalagan berichtet von seiner moralischen Kehrtwende und kommt zu dem Schluss: Wir werden den Frieden in unserem Land nur gemeinsam, Einheimische wie Einwanderer, mit einer starken Bundeswehr aufrechterhalten können.

Der Unterhalter, Moderator und Utopist David J. Becher hat ebenfalls den Kriegsdienst verweigert. Er wird die Lesung moderieren, ein Gespräch mit dem Autor führen – und ihm mindestens in Teilen widersprechen.

ORT

Weil die Veranstaltungsräume in Utopiastadt gerade wegen Sanierung geschlossen sind, findet die Veranstaltung im Café ADA statt:

Café ADA, Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal-Elberfeld Mirke

TICKETS

In der Only Hut-Reihe verzichten wir bewusst auf Eintritt, um niederschwelligen Zugang für jede*n zu Kultur zu ermöglichen. Während 1-2 Hutrunden bestimmst Du Deinen Eintrittspreis selber – je nachdem wieviel Dir der Abend wert war und wieviel Du aufbringen kannst. Dabei ist es uns wichtig darauf hinzuweisen, dass es nicht um eine Spende für Künstler:innen geht, sondern um einen freiwillig geleisteten Eintritt in frei gewählter Höhe Kulturveranstaltungen, die sich nicht von selbst tragen.

Kategorien
Neuigkeiten

14.07. | Forum:Mirke mit ›Mirke Mobility‹ und ›Gesund aufwachsen in der Nordstadt‹

Dienstag, 14. Juli 2026 | 19:00 Uhr

Innenstadtmanagement | Schwanenstraße 33 | Elberfeld City
https://www.openstreetmap.org/node/3380157483

Park oder Parken?

Wo stellen wir die Fahrzeuge ab? Welche Fahrzeuge benötigen wir überhaupt? Und wie können wir die Architektur dafür flexibel halten, wenn zum Beispiel ein Parkhaus in wenigen Jahrzehnten gar nicht mehr für Autos benötigt wird?

Damit haben sich Studierende im Fachbereich Architektur für ihre Bachelor-Arbeiten beschäftigt. Diese werden unter dem Titel ›Mirke Mobility‹ gerade in den Räumen des Innenstadtmanagements mitten in der Fußgängerzone ausgestellt, und Professor Michael Weichler wird sie uns beim Forum:Mirke vorstellen und Fragen beantworten.

Auf die Gesundheit!

Die Daten der Schuleingangsuntersuchungen in Wuppertal sprechen eine deutliche Sprache: Rund jedes fünfte Kind weist Auffälligkeiten im Bereich der psychischen und sozioemotionalen Kompetenzen auf und jedes zehnte Kind hat Adipositas.

Gesundheitsamt, Alte Feuerwache und Bergische Universität haben sich zusammengetan, um mit dem Förderprojekt ›Gesund aufwachsen in der Nordstadt‹ die Kräfte für bessere Perspektiven zu bündeln. Vincent Utech, der für die Alte Feuerwache das Projekt vertritt, wird über das Vorhaben berichten.

Forum:Mirke

Die zweimonatigen Treffen richten sich an aktive, lokale Gruppen und Organisationen sowie alle die das Interesse teilen sich im Quartier zu engagieren. Eine Einladung zum Forum erfolgt z.Zt. über einen Email-Verteiler und mündliche Weitergabe. Eine Teilnahme ist offen und für alle Interessierten jeder Zeit möglich.

https://quartier-mirke.de/forummirke

TAGESORDNUNG FORUM:MIRKE 14.7.:

  1. Begrüßung 
  2. Vorstellung Förderprojekt: ›Gesund aufwachsen in der Nordstadt‹
  3. Vorstellung Bachelor-Arbeiten ›Mirke Mobility‹
  4. Bericht aus dem Moschee-Beirat 
  5. Termine 
  6. Sonstiges

Quartiersberichterstattung stärken, Quartierswebsite unterstützen:

https://www.betterplace.org/de/projects/101202

Kategorien
Neuigkeiten

Utopiastadt bei 3sat

In der Sendung ›NANO‹ auf 3sat wurde am 1. Juni 2026 ein schöner Beitrag über Utopiastadt als Beispiel für 3. Orte ausgestrahlt. Bis Ende Mai 2031 kann man ihn noch in der Mediathek ansehen (startet bei 9:29 min.):

(Falls der eingebettete Player in Deinem Browser nicht funktioniert, hier der direkte Link zur Mediathek: https://www.3sat.de/wissen/nano/260601-sendung-vapen-ist-bei-jugendlichen-in-nano-100.html?startTime=580)

Kategorien
Neuigkeiten

06.06. | Tschüss Büchertheke

Danke und Hut ab!
… für 14 Jahre Hutmacher, den stetigen Wandel und so viele schöne Momente!

Jetzt muss der verrückte Hutmacher den Hut nehmen und erstmal Luft an sein Haupt und damit Platz für die Sanierung lassen.

Am 06.06.26 feiern wir gemeinsame 14 Jahre im Hutmacher und die Veränderung.
Wir feiern das letzte mal an der Büchertheke, so wie ihr sie kennt und liebt.

Manche Orte sind mehr als ein Raum mit vier Wänden.

Sie werden zu Erinnerungen.
Zu einem ersten Konzert.
Zu einer langen Nacht.
Zu dem Gespräch, das alles verändert hat.
Zu einem Zuhause auf Zeit.

Die Büchertheke war genau so ein Ort.

Hier wurde gelesen und gelacht.
Hier wurde gestritten und versöhnt.
Hier wurden Freundschaften geschlossen, Liebe gefunden und Abschied genommen.
Hier sind Geschichten entstanden —
und jetzt ist es Zeit für eine neue.

Nicht, weil etwas endet.

Sondern weil wir weiterziehen.

Der Hutmacher war nie dafür gemacht, stehen zu bleiben.
Wir ziehen auf den Bahnsteig. … und von dort im Herbst wieder zurück in den alten Bahnhof.
Wir sind unterwegs.
Immer in Bewegung.
Immer auf Reisen.
Die Räume verändern sich.
Die Menschen bleiben.
Die Geschichten bleiben.
Der Hutmacher bleibt der Hutmacher.

Deshalb laden wir euch ein, noch einmal vorbeizukommen.
Noch einmal an der Theke zu stehen.
Noch einmal euren Lieblingssong zu hören.
Noch einmal Erinnerungen zu teilen.
Schreibt sie ins Gästebuch.
Schickt sie uns als Sprachnachricht.
Erzählt sie weiter.
Denn ein Ort lebt nicht durch seine Wände.
Er lebt durch die Menschen, die ihn mit Bedeutung füllen.

Am Samstag nehmen wir Abschied von der Büchertheke.
Und machen uns gemeinsam auf den Weg.

Zum nächsten Kapitel.


MACH MIT und saniere Deinen Lieblingsort! Hutmacher und Wartesaal 3. Klasse werden jetzt in Angriff genommen. Und einen Teil leistet Utopiastadt in sogenannter ›baulicher Selbsthilfe‹. Das bedeutet: Alle können mit anpacken! Sei dabei: Jeden Samstag ab 11:00 Uhr beim UTOPIASTADT WORKOUT.


Du möchtest die Sanierung finanziell unterstützen?
SPENDE HIER.
Herzlichen Dank!