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Utopiastadt bei 3sat

In der Sendung ›NANO‹ auf 3sat wurde am 1. Juni 2026 ein schöner Beitrag über Utopiastadt als Beispiel für 3. Orte ausgestrahlt. Bis Ende Mai 2031 kann man ihn noch in der Mediathek ansehen (startet bei 9:29 min.):

(Falls der eingebettete Player in Deinem Browser nicht funktioniert, hier der direkte Link zur Mediathek: https://www.3sat.de/wissen/nano/260601-sendung-vapen-ist-bei-jugendlichen-in-nano-100.html?startTime=580)

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06.06. | Tschüss Büchertheke

Danke und Hut ab!
… für 14 Jahre Hutmacher, den stetigen Wandel und so viele schöne Momente!

Jetzt muss der verrückte Hutmacher den Hut nehmen und erstmal Luft an sein Haupt und damit Platz für die Sanierung lassen.

Am 06.06.26 feiern wir gemeinsame 14 Jahre im Hutmacher und die Veränderung.
Wir feiern das letzte mal an der Büchertheke, so wie ihr sie kennt und liebt.

Manche Orte sind mehr als ein Raum mit vier Wänden.

Sie werden zu Erinnerungen.
Zu einem ersten Konzert.
Zu einer langen Nacht.
Zu dem Gespräch, das alles verändert hat.
Zu einem Zuhause auf Zeit.

Die Büchertheke war genau so ein Ort.

Hier wurde gelesen und gelacht.
Hier wurde gestritten und versöhnt.
Hier wurden Freundschaften geschlossen, Liebe gefunden und Abschied genommen.
Hier sind Geschichten entstanden —
und jetzt ist es Zeit für eine neue.

Nicht, weil etwas endet.

Sondern weil wir weiterziehen.

Der Hutmacher war nie dafür gemacht, stehen zu bleiben.
Wir ziehen auf den Bahnsteig. … und von dort im Herbst wieder zurück in den alten Bahnhof.
Wir sind unterwegs.
Immer in Bewegung.
Immer auf Reisen.
Die Räume verändern sich.
Die Menschen bleiben.
Die Geschichten bleiben.
Der Hutmacher bleibt der Hutmacher.

Deshalb laden wir euch ein, noch einmal vorbeizukommen.
Noch einmal an der Theke zu stehen.
Noch einmal euren Lieblingssong zu hören.
Noch einmal Erinnerungen zu teilen.
Schreibt sie ins Gästebuch.
Schickt sie uns als Sprachnachricht.
Erzählt sie weiter.
Denn ein Ort lebt nicht durch seine Wände.
Er lebt durch die Menschen, die ihn mit Bedeutung füllen.

Am Samstag nehmen wir Abschied von der Büchertheke.
Und machen uns gemeinsam auf den Weg.

Zum nächsten Kapitel.


MACH MIT und saniere Deinen Lieblingsort! Hutmacher und Wartesaal 3. Klasse werden jetzt in Angriff genommen. Und einen Teil leistet Utopiastadt in sogenannter ›baulicher Selbsthilfe‹. Das bedeutet: Alle können mit anpacken! Sei dabei: Jeden Samstag ab 11:00 Uhr beim UTOPIASTADT WORKOUT.


Du möchtest die Sanierung finanziell unterstützen?
SPENDE HIER.
Herzlichen Dank!

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Logbuch Neuigkeiten

Endspurt zum Wartesaal

Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.

Diese Kolumne ist von Christian Hampe & David J. Becher:

Logbuch 0.76

Auf geht’s: Wir befinden uns im Endspurt zum Wartesaal 1. Klasse!

Die Sanierung des Raumes, der für lange Jahre einen Dornröschen-Schlaf als wohl schönester Lagerraum Wuppertals schlief, steht kurz vor der Vollendung. Also wird ganz bald nicht mehr gewartet im historischen Wartesaal 1. Klasse, sondern musiziert, gelesen, getagt, geheiratet – was auch immer Du dort feiern willst! 

Seit Jahren arbeiten wir als Utopiastadt mit allen Beteiligten daran, den Mirker Bahnhof und sein Umfeld als offenen Ort für Kultur, Austausch und Stadtentwicklung für alle zu erhalten. Das machen wir Schritt für Schritt, gemeinsam und unermüdlich. Damit haben wir es in den vergangenen 15 Jahren geschafft, Utopiastadt zu einem überregionalen ein Symbol zu machen. Einem Symbol für das, was möglich wird, wenn Menschen sich zusammentun und ernsthaft mitgestalten. Ein Ort von Vielen für Viele.

Dazu gehört auch, die Gebäudesubstanz so herzurichten, dass sie endlich wieder vollständig genutzt werden kann. Und in dem Zusammenhang steht mit der Eröffnung des Wartesaals 1. Klasse, dem Schmuckstück des ganzen Bahnhofsgebäudes, ein wichtiges Etappenziel bevor. Um dieses Ziel bis zum Herbst zu erreichen, brauchen wir jetzt frische Hilfe!

Bist Du dabei?

Dann komm zu unseren regelmäßigen »Workouts«: Jeden Samstag ab 11:00 Uhr wird der Bahnhof zur gemeinsamen Werkstatt. Wir schrauben, schleifen, streichen, schaufeln – und lernen voneinander. Denn handwerkliche Vorkenntnisse sind sicherlich hilfreich, aber kein Muss. Wer zum ersten Mal einen Pinsel in der Hand hält, ist genauso willkommen, wie die erfahrene Tischlerin. Entscheidend ist die Lust, miteinander einen Gemeinschaftsort zu schaffen. Und dazu laden wir Euch erneut ganz herzlich ein: Macht mit! Ob beim Endspurt zur Eröffnung des Wartesaals 1. Klasse oder der Aufbereitung der Flächen für den Sommer. Zusammen wird’s schön.

Die konkreten Arbeiten für die kommenden Wochen: 140 Jahre alte Dielen ergänzen und ausbessern; Holzsäulen und -Fenster aufarbeiten, Toilettentrennwände aus gebrauchten Tischgestellen schweißen; eine Aufstellfläche für die Feuerwehrleiter pflastern und historische Bahnsteigfliesen verlegen. Außerdem freuen sich immer alle über diejenigen, die das gemeinsame Abendessen vor- und zubereiten. Denn weil es sich mit leerem Magen schlecht arbeiten lässt, sitzen wir Samstagsmittags und -abends zusammen, essen gemeinsam und tauschen Ideen und Erfolge des Tages aus. Diese gelebte Stadtgesellschaft ist das besonders Schöne an den Workouts. Hier begegnen sich Studierende und Rentnerinnen, Nachbarinnen und Kreative, Handwerker und Neugierige. Und am Ende haben alle gemeinsam einen historischen Bahnhof gerettet – und gleichzeitig ihre Stadt gebaut.

Also schnapp Dir ein paar olle Arbeitsklamotten, pack ein bißchen Neugier und Tatkraft ein und freu Dich auf einen Samstag voller toller Begnungen. 

Wir freuen uns auf Dich!

Samstag um 11:00 Uhr geht es weiter: https://utopiastadt.eu/workout


Erstveröffentlicht am 28.05.2026 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/suche/logbuch utopiastadt 

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20.05. | Nach der Nachhaltigkeit: Demokratische Alternativen zu Autoritarismus und Greenlash

19:00 Uhr | Vortrag

Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen kritisierten Klimaschutzmaßnahmen in der Vergangenheit zwar oft als „too little, too late“, aber die grundsätzliche Richtung schien zu stimmen. Doch das hat sich jüngst geändert: Vor dem Hintergrund des Wahlerfolgs rechtspopulistischer Parteien sowie einer geopolitischen „Zeitenwende“ ist aktuell ein Greenlash zu beobachten. Bereits beschlossene Regelungen im Bereich des Klima- und Umweltschutzes werden zunehmend wieder in Frage gestellt und aufgeweicht. Die Ablehnung von Vorhaben einer sozial-ökologischen Transformation zeigt sich bei rechtspopulistischen Akteur*innen zwar besonders rabiat, sie knüpft aber durchaus auch an breitere gesellschaftliche Haltungen und Interessen an. 

Vor diesem Hintergrund laden der Arbeitsbereich praktische Philosophie der Bergischen Universität Wuppertal (BUW), das Centre for Global Cooperation Research an der Universität Duisburg-Essen, der Arbeitsbereich Umweltsoziologie der TU Dortmund, das Wuppertal Institut und das Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) am 20. Mai ab 19 Uhr zu einem kostenfreien Vortrag ein: Prof. Bernd Sommer, Professor für Umweltsoziologie an der Technischen Universität Dortmund, spricht in der Wuppertaler Utopiastadt (Mirker Straße 48, 42105 Wuppertal) zum Thema „Nach der Nachhaltigkeit: demokratische Alternativen zu Autoritarismus und Greenlash“.

Sommer geht der Frage nach, was an der Klima- und Nachhaltigkeitstransformation so umstritten ist – und stellt dabei insbesondere Verteilungsfragen und kulturelle Konflikte in den Fokus. Daran anknüpfend thematisiert er, warum eine solidarische und demokratische Ausgestaltung von Transformationspolitik die Voraussetzung für ihr eigenes Gelingen ist: Am Beispiel einer sozial-ökologischen Stadtpolitik sowie von Bürger*innenräten und Energiegenossenschaften zeigt er, wie sich Kräfteverhältnisse zugunsten von Nachhaltigkeitsinitiativen verschieben lassen. 

Im Anschluss an den Vortrag bietet ein gemeinsamer Ausklang den Teilnehmenden die Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung.

Konzipiert und organisiert ist die Veranstaltung von Prof. Jule Govrin (BUW), Prof. Franziska Martinsen (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Bernd Sommer (TU Dortmund).

Das Platzangebot ist begrenzt – um eine Anmeldung über das folgende Google-Formular wird gebeten:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfsqFyutIb2rJL2pRNKsD6xGKDcvLabI_ulI9jJJHbo-ORG-Q/viewform

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Logbuch

Aufsteigen lostreten verändern

10 Jahre Fienchen

Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.

Diese Kolumne ist von Christoph Grothe:

Logbuch 0.75

»Kann man dieses Rad eigentlich mieten?« Die Frage kommt an einer roten Ampel, irgendwo zwischen Barmen und Elberfeld, ganz beiläufig von einem Passanten auf dem Gehweg. Ich sitze auf Fienchen, warte auf Grün und muss lächeln, weil in diesem einen Satz eigentlich die ganze Geschichte unseres Projekts steckt. Denn was heute für viele wie eine selbstverständliche Option wirkt, war vor zehn Jahren vor allem eine Idee, ein Experiment und für uns die große Hoffnung, dass Wuppertal bereit ist, Mobilität auch einmal anders zu denken.

Als wir Ende 2015 mit den Planungen für Fienchen I begonnen haben, wussten wir nicht, ob aus dieser Idee wirklich ein funktionierendes System werden würde. Wir wussten nur, dass wir ein freies Lastenrad für Wuppertal wollten: niedrigschwellig, solidarisch, alltagstauglich. Also haben wir ein Crowdfunding vorbereitet, uns ein Lastenrad aus Köln geliehen, ein Video auf der Nordbahntrasse gedreht und im Hutmacher unseren Kick-off veranstaltet. Dass die Wuppertaler:innen damals so begeistert reagieren würden, hat uns ehrlich überrascht. Innerhalb kurzer Zeit war Fienchen I finanziert, und im April 2016 ging das Rad an den Start.

Aus diesem Anfang ist über die Jahre viel mehr geworden, als wir anfangs zu hoffen gewagt hätten. Zu Fienchen I kamen Fienchen II, Fienchen III und Fienchen IV hinzu, dazu Pina, E-Mil und weitere Räder für ganz unterschiedliche Einsätze: für Einkäufe, Kindertransporte, größere Lasten oder einfach für die Erfahrung, dass ein Alltag ohne Auto in dieser Stadt tatsächlich funktionieren kann. 2019 ist aus dem Umfeld von Fienchen außerdem die erste Wuppertaler Schokofahrt entstanden, ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt. Mit unseren Rädern fair produzierte Schokolade emissionsfrei in die Stadt zu bringen, war für mich die logische Erweiterung dessen, wofür Fienchen immer stand: praktisch etwas verändern, statt nur darüber zu reden.

Am meisten freue ich mich aber darüber, dass Fienchen heute nicht nur aus Rädern besteht, sondern aus einer lebendigen Community. Da sind Menschen, die die Räder an den Stationen verleihen. Da sind Menschen, die sich um Wartung und Reparaturen kümmern, Schäden prüfen, Bremsen nachstellen und Räder wieder flott machen. Andere halten organisatorisch alles zusammen, beantworten Anfragen oder übernehmen Schichten. Und wieder andere programmieren an der Webseite, damit Buchungen, Standorte und Abläufe im Hintergrund überhaupt funktionieren. Genau diese Vielfalt trägt Fienchen bis heute. Manche kennen Fienchen nur von der Buchung her. Ich sehe dahinter Gesichter, Hände und Ideen: Menschen, die Schlüssel übergeben, Routen erklären, Ersatzteile besorgen, Texte schreiben und dafür sorgen dass alles verlässlich läuft.

Die Ampel springt auf Grün, der Passant wartet noch auf meine Antwort. Ich nicke ihm zu und denke, wie schön es ist, dass aus einer kleinen Idee eine stadtweite Einladung geworden ist: »Ja, das Rad kann man seit zehn Jahren mieten!«


Erstveröffentlicht am 09.04.2026 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/suche/logbuch utopiastadt 

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22.04. | Vollbild Pitching-Event

Pitchingtreffend / 22.04.2026 18:30 / Utopiastadt

Sei dabei!

Am 22. April 2026 um 18:30 Uhr laden wir dich herzlich in den Wartesaal 3. Klasse in Utopiastadt ein: 

Bühne frei für deine Idee! Egal ob Tanz, Film, Theater, Performance, Audio oder Musik – wenn du ein kreatives Projekt entwickelst, das irgendwann vor Publikum gezeigt werden soll, ist das deine Chance, deine Idee zu testen, zu üben, zu präsentieren und in den Austausch darüber zu kommen.

Jeder Pitch dauert 3 Minuten. Eine Jury aus der Film-, Theater- und Kunstszene vergibt zwei Preise:

Hauptpreis (Bester Pitch / beste Präsentation): 500,– € Cash.

Preis der Jury (spannendste Idee): Freier Eintritt ins Talflimmern den ganzen Sommer über.

Beim Pitch selbst gilt:

Erlaubt sind nur Hilfsmittel, die in deine Hosen-, Hemd- oder Handtasche passen – bitte keine Zettel.

Nach den Pitchings gibt es Zeit zum Austauschen und Kennenlernen. Getränke kannst du vor Ort beim Hutmacher kaufen, für Fingerfood ist gesorgt. Um 20:00 Uhr werden die Preise verliehen, danach lassen wir den Abend entspannt ausklingen.

Spontan dabei?

Auch am Abend hast du noch eine Chance: Bis zum Ende des letzten geplanten Pitchs kannst du dich in eine Losbox eintragen. Daraus werden zwei spontane Pitch-Slots ausgelost.

So bewirbst du dich:

Sende bis zum 20.04.2026 eine E-Mail mit genau zwei Sätzen an mail@vollbild-wuppertal.de

(Betreff: „Ich will pitchen“).

Satz 1: Wer du bist.

Satz 2: Worum es in deinem Projekt geht (inkl. Angabe der Kunstform)

Aus allen Bewerbungen losen wir zehn Pitchende aus.

Wir freuen uns auf dich und deine Ideen!

Mario, Marie, Patrick, Konstantin und Kim

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»Die machen Zukunft!«

Bei der Vorstellung seines Buches ›Dienstschluss‹ auf Radio Wuppertal weist Uwe Schneidewind auf die Bedeutung von kreativen und engagierten Stadtmacher:innen hin und apelliert:

»Lasst Bedingungen schaffen, dass die sich ganz anders entfalten können … Mehr Experimentierräume, mehr Ermessensspielräume«

Quelle:
https://www.radiowuppertal.de/artikel/buch-dienstschluss-uwe-schneidewind-im-interview-2610751 (Interview Teil 2)

Eine gute Gelegenheit, an die Stadtmacher:innen-Konferenz #raumkon19 zu erinnern, bei der wir auf Bundesebene über Fragen zukunftsfähiger Stadtentwicklung diskutiert haben. Dabei war die Notwendigkeit sogenannter ›Zukunftsschutzgebiete‹ recht offensichtlicher Konsens – also genau die Experimentierräume, die Uwe Schneidewind mit dem oben genannten Zitat anspricht.

Utopiastadt arbeitet täglich daran, dass der Utopiastadt Campus genau so ein Zukunftsschutzgeiet ist, wird und bleibt. Und wir freuen uns, wenn es eines Tages auch politische und verwaltungsrechtliche Rahmenbedingungen für notwendige Freiräume zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung gibt.

Ganz viel gesammeltes Wissen dazu gibt es bereits seit spätestens 2019: https://www.stadtraum.jetzt/werkzeugkoffer

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27.3. – 10.4. | Oster-Spendenmarathon

Auf der Spendenplattform WirWunder erhöht die Sparkasse Wuppertal alle Einzelspenden, die zwischen dem 27.03. und 10.4.2026 (bis 23:59 Uhr) über wirwunder.de eingehen.

Für diesen Spendenmarathon stehen 50.000 € Aktions-Budget zur Verfügung. Am Ende der Aktion wird das Budget anteilig verteilt: Dafür wird berechnet, wie hoch die Spendensumme für Utopiastadt Projekte im Verhältnis zur Gesamtspendensumme aller teilnehmenden Projekte im Aktionszeitraum war.
Entsprechend dieses Anteils erhalten wir zusätzliches Geld aus dem Fördertopf. Erhält unser Projekt z.B. 5 % der gesamten Spendensumme der Aktion, bekommt es zusätzlich 5 % des Aktions-Budgets, sprich 2.500,– €.

Baue mit uns Utopiastadt

und unterstütze Deine Lieblingsprojekte mit einer Spende:

Hauptgebäude sanieren
Mach Utopia möglich
Quadratmeter-Spende
Utopiawerkstadt
Engagement sichtbar machen

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14.04. | Only Hut – Die NSU-Monologe

»Ein nachdenklich und auch wütend machendes Stück Wahrhaftigkeit.« (RBB Inforadio)

»Aufwühlendes Erinnerungsstück und wichtige Mahnung gleichermaßen.« (Hamburger Abendblatt)

Die NSU-Monologe erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu übertreffen.

»Ein starkes Stück Theater.« (Berliner Morgenpost)

»Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog.« (Nachtkritik.de)

»Gibt denen eine Stimme, denen Unrecht widerfahren ist.« (Tagesspiegel)

Di. 14.04. | 19:30 Uhr

Auf dem Podium für das anschließende Publikumsgespräch:

Stephan Anpalagan,
der als Journalist langjährige Rechercheerfahrung, zum Beispiel zu rechtsextremen Umtrieben in deutschen Polizeibehöden, mitbringt.
Und der als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW für die Bereiche Ethik und interkulturelle Kompetenz persönlich daran gearbeitet hat, dass sich solche rechtsextremen Umtriebe möglichst nicht wiederholen.
https://www.stephananpalagan.de/vita

Letzte Veranstaltung der Reihe DREI MONOLOGE.

Eine Veranstaltungsreihe der Stiftung W. in Kooperation mit UTOPIASTADT und Wort und Herzschlag.


Gefördert durch

Mit Dank für die Unterstützung an

  • Knipex
  • Rockstore Outdoor Equipment
  • Renaissance AG

Und weitere.

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28.3. – 29.3. | Barcamp Utopiastadt

Wir schaffen alles – wenn wir Zusammen sind!

Zeitplan:

Der Treffpunkt ist jeweils im Wartesaal 3. Klasse:

Samstag 20.03

  • 09:30 Ankommen (mit Kaffee)
  • 10:00 Themensammlung, Vorstellung & Aufteilung
  • 11:00 – 13:00
    • Utopiastadt sichtbar machen – warum wissen so wenige, was wir tun?
    • Containerschubsen für Anfänger:innen
  • 13:00 – 14:00 Mittagspause (gemeinsames Essen)
  • 14:00 – 17:00
    • Drittmittel-Strategie – Die richtige Ansprache für Unterstützer:innen finden
  • 17:00 – …
    • gemeinsames Grillen

Sonntag 21.03

  • 09:30 Ankommen (mit Kaffee)
  • 10:00 Themensammlung, Vorstellung & Aufteilung
  • 11:00 – 15:00
    • Ein Update für’s Update
    • Code of Conduct
    • A-Team Koordinierungszentrale – Work in progress …
    • Der Yes-No-Workshop (Consent-Workshop) 
  • 15:00 – 16:00
    • Forum, Abschlussrunde
  • 16:00 – …
    • Abschlussgrillen