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27.3. – 10.4. | Oster-Spendenmarathon

Auf der Spendenplattform WirWunder erhöht die Sparkasse Wuppertal alle Einzelspenden, die zwischen dem 27.03. und 10.4.2026 (bis 23:59 Uhr) über wirwunder.de eingehen.

Für diesen Spendenmarathon stehen 50.000 € Aktions-Budget zur Verfügung. Am Ende der Aktion wird das Budget anteilig verteilt: Dafür wird berechnet, wie hoch die Spendensumme für Utopiastadt Projekte im Verhältnis zur Gesamtspendensumme aller teilnehmenden Projekte im Aktionszeitraum war.
Entsprechend dieses Anteils erhalten wir zusätzliches Geld aus dem Fördertopf. Erhält unser Projekt z.B. 5 % der gesamten Spendensumme der Aktion, bekommt es zusätzlich 5 % des Aktions-Budgets, sprich 2.500,– €.

Baue mit uns Utopiastadt

und unterstütze Deine Lieblingsprojekte mit einer Spende:

Hauptgebäude sanieren
Mach Utopia möglich
Quadratmeter-Spende
Utopiawerkstadt
Engagement sichtbar machen

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14.04. | Only Hut – Die NSU-Monologe

»Ein nachdenklich und auch wütend machendes Stück Wahrhaftigkeit.« (RBB Inforadio)

»Aufwühlendes Erinnerungsstück und wichtige Mahnung gleichermaßen.« (Hamburger Abendblatt)

Die NSU-Monologe erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu übertreffen.

»Ein starkes Stück Theater.« (Berliner Morgenpost)

»Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog.« (Nachtkritik.de)

»Gibt denen eine Stimme, denen Unrecht widerfahren ist.« (Tagesspiegel)

Di. 14.04. | 19:30 Uhr

Auf dem Podium für das anschließende Publikumsgespräch:

Stephan Anpalagan,
der als Journalist langjährige Rechercheerfahrung, zum Beispiel zu rechtsextremen Umtrieben in deutschen Polizeibehöden, mitbringt.
Und der als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW für die Bereiche Ethik und interkulturelle Kompetenz persönlich daran gearbeitet hat, dass sich solche rechtsextremen Umtriebe möglichst nicht wiederholen.
https://www.stephananpalagan.de/vita

Letzte Veranstaltung der Reihe DREI MONOLOGE.

Eine Veranstaltungsreihe der Stiftung W. in Kooperation mit UTOPIASTADT und Wort und Herzschlag.


Gefördert durch

Mit Dank für die Unterstützung an

  • Knipex
  • Rockstore Outdoor Equipment
  • Renaissance AG

Und weitere.

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April 2026

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Logbuch

Aufsteigen lostreten verändern

10 Jahre Fienchen

Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.

Diese Kolumne ist von Christoph Grothe:

Logbuch 0.75

»Kann man dieses Rad eigentlich mieten?« Die Frage kommt an einer roten Ampel, irgendwo zwischen Barmen und Elberfeld, ganz beiläufig von einem Passanten auf dem Gehweg. Ich sitze auf Fienchen, warte auf Grün und muss lächeln, weil in diesem einen Satz eigentlich die ganze Geschichte unseres Projekts steckt. Denn was heute für viele wie eine selbstverständliche Option wirkt, war vor zehn Jahren vor allem eine Idee, ein Experiment und für uns die große Hoffnung, dass Wuppertal bereit ist, Mobilität auch einmal anders zu denken.

Als wir Ende 2015 mit den Planungen für Fienchen I begonnen haben, wussten wir nicht, ob aus dieser Idee wirklich ein funktionierendes System werden würde. Wir wussten nur, dass wir ein freies Lastenrad für Wuppertal wollten: niedrigschwellig, solidarisch, alltagstauglich. Also haben wir ein Crowdfunding vorbereitet, uns ein Lastenrad aus Köln geliehen, ein Video auf der Nordbahntrasse gedreht und im Hutmacher unseren Kick-off veranstaltet. Dass die Wuppertaler:innen damals so begeistert reagieren würden, hat uns ehrlich überrascht. Innerhalb kurzer Zeit war Fienchen I finanziert, und im April 2016 ging das Rad an den Start.

Aus diesem Anfang ist über die Jahre viel mehr geworden, als wir anfangs zu hoffen gewagt hätten. Zu Fienchen I kamen Fienchen II, Fienchen III und Fienchen IV hinzu, dazu Pina, E-Mil und weitere Räder für ganz unterschiedliche Einsätze: für Einkäufe, Kindertransporte, größere Lasten oder einfach für die Erfahrung, dass ein Alltag ohne Auto in dieser Stadt tatsächlich funktionieren kann. 2019 ist aus dem Umfeld von Fienchen außerdem die erste Wuppertaler Schokofahrt entstanden, ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt. Mit unseren Rädern fair produzierte Schokolade emissionsfrei in die Stadt zu bringen, war für mich die logische Erweiterung dessen, wofür Fienchen immer stand: praktisch etwas verändern, statt nur darüber zu reden.

Am meisten freue ich mich aber darüber, dass Fienchen heute nicht nur aus Rädern besteht, sondern aus einer lebendigen Community. Da sind Menschen, die die Räder an den Stationen verleihen. Da sind Menschen, die sich um Wartung und Reparaturen kümmern, Schäden prüfen, Bremsen nachstellen und Räder wieder flott machen. Andere halten organisatorisch alles zusammen, beantworten Anfragen oder übernehmen Schichten. Und wieder andere programmieren an der Webseite, damit Buchungen, Standorte und Abläufe im Hintergrund überhaupt funktionieren. Genau diese Vielfalt trägt Fienchen bis heute. Manche kennen Fienchen nur von der Buchung her. Ich sehe dahinter Gesichter, Hände und Ideen: Menschen, die Schlüssel übergeben, Routen erklären, Ersatzteile besorgen, Texte schreiben und dafür sorgen dass alles verlässlich läuft.

Die Ampel springt auf Grün, der Passant wartet noch auf meine Antwort. Ich nicke ihm zu und denke, wie schön es ist, dass aus einer kleinen Idee eine stadtweite Einladung geworden ist: »Ja, das Rad kann man seit zehn Jahren mieten!«


Erstveröffentlicht am 09.04.2026 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/suche/logbuch utopiastadt 

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22.04. | Vollbild Pitching-Event

Pitchingtreffend / 22.04.2026 18:30 / Utopiastadt

Sei dabei!

Am 22. April 2026 um 18:30 Uhr laden wir dich herzlich in den Wartesaal 3. Klasse in Utopiastadt ein: 

Bühne frei für deine Idee! Egal ob Tanz, Film, Theater, Performance, Audio oder Musik – wenn du ein kreatives Projekt entwickelst, das irgendwann vor Publikum gezeigt werden soll, ist das deine Chance, deine Idee zu testen, zu üben, zu präsentieren und in den Austausch darüber zu kommen.

Jeder Pitch dauert 3 Minuten. Eine Jury aus der Film-, Theater- und Kunstszene vergibt zwei Preise:

Hauptpreis (Bester Pitch / beste Präsentation): 500,– € Cash.

Preis der Jury (spannendste Idee): Freier Eintritt ins Talflimmern den ganzen Sommer über.

Beim Pitch selbst gilt:

Erlaubt sind nur Hilfsmittel, die in deine Hosen-, Hemd- oder Handtasche passen – bitte keine Zettel.

Nach den Pitchings gibt es Zeit zum Austauschen und Kennenlernen. Getränke kannst du vor Ort beim Hutmacher kaufen, für Fingerfood ist gesorgt. Um 20:00 Uhr werden die Preise verliehen, danach lassen wir den Abend entspannt ausklingen.

Spontan dabei?

Auch am Abend hast du noch eine Chance: Bis zum Ende des letzten geplanten Pitchs kannst du dich in eine Losbox eintragen. Daraus werden zwei spontane Pitch-Slots ausgelost.

So bewirbst du dich:

Sende bis zum 20.04.2026 eine E-Mail mit genau zwei Sätzen an mail@vollbild-wuppertal.de

(Betreff: „Ich will pitchen“).

Satz 1: Wer du bist.

Satz 2: Worum es in deinem Projekt geht (inkl. Angabe der Kunstform)

Aus allen Bewerbungen losen wir zehn Pitchende aus.

Wir freuen uns auf dich und deine Ideen!

Mario, Marie, Patrick, Konstantin und Kim

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02.05. | ONLY HUT KONZERT | XANKY

XANKY kehrt für Release-Konzert in seine Heimat zurück

Wuppertal. Mit XANKY kehrt ein vielversprechender Indie-Artist für ein besonderes Konzert in seine Heimatstadt zurück:

Am 02. Mai 2026 spielt er in der Utopiastadt – nur wenige Tage nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „small moves“ (VÖ: 24.04.2026).

Das Konzert ist damit nicht nur ein Release-Event, sondern auch ein persönliches Heimspiel. XANKY, der aus Wuppertal stammt, bringt sein erstes Album genau dorthin, wo sein musikalischer Weg begonnen hat.

Mit „small moves“ präsentiert er einen reduzierten, atmosphärischen Sound zwischen Indie-Folk und elektronischen Elementen. Akustische Gitarren treffen auf subtile Beats und flächige Synths – eine Mischung, die an Künstler wie Bon Iver, Ásgeir oder RY X erinnert, dabei jedoch eine eigene, intime Handschrift trägt.

Inhaltlich ist das Album stark autobiografisch geprägt. XANKY verarbeitet Themen wie Angst, familiäre Prägungen und persönliche Neuanfänge. Der Titel „small moves“ steht dabei für die Idee, dass nachhaltige Veränderung oft in kleinen, konsequenten Schritten entsteht – ein Ansatz, der auch den Entstehungsprozess des Albums bestimmt hat.

Nach Jahren als Songwriter und Produzent entschied sich XANKY bewusst für einen künstlerischen Neustart und eine klare eigene Sprache – erstmals mit englischsprachigen Songs und einem internationalen Indie-Sound.

Das Publikum erwartet am 02. Mai ein intensiver Live-Abend, der die Atmosphäre des Albums auf die Bühne bringt. Im Anschluss übernimmt DJ SuperFlix a.k.a. Felix Dumnick und verlängert den Konzertabend musikalisch.

TERMIN
Samstag, 02. Mai 2026
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Utopiastadt, Wuppertal

MUSIK

TICKETS

In der Only Hut-Reihe verzichten wir bewusst auf Eintritt, um niederschwelligen Zugang für jede*n zu Kultur und Musik zu ermöglichen. Während 1-2 Hutrunden bestimmst du deinen Eintrittspreis selber – je nachdem wieviel dir der Abend wert war und wieviel du aufbringen kannst. Dabei ist es uns wichtig darauf hinzuweisen, dass hier Acts auf der Bühne stehen, die von ihrer Arbeit leben wollen und sollen. Ein solch hochwertiges Programm funktioniert nur mit eurer Wertschätzung.

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Kreative Köpfe gesucht – Gestalte mit uns die Sichtbarkeit von Utopiastadt

Utopiastadt ist ein Ort voller Ideen, Projekte und Engagement. Jeden Tag passiert hier etwas – von Kulturveranstaltungen über Workshops bis hin zu gemeinschaftlichen Aktionen. Damit diese Vielfalt sichtbar wird und noch mehr Menschen erreicht, brauchen wir Unterstützung.

Deshalb suchen wir aktuell engagierte Menschen mit kreativen Fähigkeiten.

Unterstützung im Bereich Gestaltung & Content

Für unsere laufenden Angebote suchen wir Menschen mit Erfahrung oder Interesse in:

  • Kommunikationsdesign
  • Grafikdesign
  • Videografie / Bewegtbild

Konkret geht es darum, regelmäßig Flyer, Plakate und visuelle Inhalte zu gestalten, die unsere Veranstaltungen und Angebote nach außen tragen. Aktuell stoßen wir hier an unsere Kapazitätsgrenzen – umso wichtiger ist neue Unterstützung aus dem Netzwerk.

Vision „Utopiastadt 2036“ – jetzt wird sie sichtbar

Zusätzlich arbeiten wir an der Entwicklung und Kommunikation unserer langfristigen Vision: Utopiastadt 2036.

Dafür suchen wir Menschen oder ein kleines Team, das:

  • die Vision visuell übersetzt und mitentwickelt (z. B. Grafik, Illustration, Video oder Mixed Media)
  • daraus eine kommunikative Klammer oder Kampagne entwickelt (z. B. Plakate, Social Media, Storytelling)

Ziel ist es, die Vision greifbar zu machen, Menschen zu begeistern und zu zeigen, was auf dem Utopiastadt Campus möglich ist.

Was du mitbringen solltest

Du musst kein Profi sein. Wichtig ist vor allem:

  • Lust auf Gestaltung
  • ein Gespür für Ästhetik und Kommunikation
  • Freude daran, gemeinsam etwas aufzubauen

Jetzt mitmachen

Wenn du dich angesprochen fühlst oder jemanden kennst, der gut passen könnte und Lust hat sich ehrenamtlich zu engagieren, melde dich bei uns via Mail

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Utopiastadt nicht nur ein besonderer Ort ist –
sondern auch die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient.

Wir freuen uns auf dich!

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»Die machen Zukunft!«

Bei der Vorstellung seines Buches ›Dienstschluss‹ auf Radio Wuppertal weist Uwe Schneidewind auf die Bedeutung von kreativen und engagierten Stadtmacher:innen hin und apelliert:

»Lasst Bedingungen schaffen, dass die sich ganz anders entfalten können … Mehr Experimentierräume, mehr Ermessensspielräume«

Quelle:
https://www.radiowuppertal.de/artikel/buch-dienstschluss-uwe-schneidewind-im-interview-2610751 (Interview Teil 2)

Eine gute Gelegenheit, an die Stadtmacher:innen-Konferenz #raumkon19 zu erinnern, bei der wir auf Bundesebene über Fragen zukunftsfähiger Stadtentwicklung diskutiert haben. Dabei war die Notwendigkeit sogenannter ›Zukunftsschutzgebiete‹ recht offensichtlicher Konsens – also genau die Experimentierräume, die Uwe Schneidewind mit dem oben genannten Zitat anspricht.

Utopiastadt arbeitet täglich daran, dass der Utopiastadt Campus genau so ein Zukunftsschutzgeiet ist, wird und bleibt. Und wir freuen uns, wenn es eines Tages auch politische und verwaltungsrechtliche Rahmenbedingungen für notwendige Freiräume zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung gibt.

Ganz viel gesammeltes Wissen dazu gibt es bereits seit spätestens 2019: https://www.stadtraum.jetzt/werkzeugkoffer

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28.3. – 29.3. | Barcamp Utopiastadt

Wir schaffen alles – wenn wir Zusammen sind!

Zeitplan:

Der Treffpunkt ist jeweils im Wartesaal 3. Klasse:

Samstag 20.03

  • 09:30 Ankommen (mit Kaffee)
  • 10:00 Themensammlung, Vorstellung & Aufteilung
  • 11:00 – 13:00
    • Utopiastadt sichtbar machen – warum wissen so wenige, was wir tun?
    • Containerschubsen für Anfänger:innen
  • 13:00 – 14:00 Mittagspause (gemeinsames Essen)
  • 14:00 – 17:00
    • Drittmittel-Strategie – Die richtige Ansprache für Unterstützer:innen finden
  • 17:00 – …
    • gemeinsames Grillen

Sonntag 21.03

  • 09:30 Ankommen (mit Kaffee)
  • 10:00 Themensammlung, Vorstellung & Aufteilung
  • 11:00 – 15:00
    • Ein Update für’s Update
    • Code of Conduct
    • A-Team Koordinierungszentrale – Work in progress …
    • Der Yes-No-Workshop (Consent-Workshop) 
  • 15:00 – 16:00
    • Forum, Abschlussrunde
  • 16:00 – …
    • Abschlussgrillen
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29.03. | Frühlings-Spendenmarathon auf betterplace.org

Betterplace erhöht alle Einzelspenden, die am 29.03.2026 zwischen 9:00 und 23:59 Uhr über betterplace.org eingehen.

Für diesen Spendenmarathon stehen 10.000 € Aktions-Budget zur Verfügung. Am Ende der Aktion wird das Budget anteilig verteilt: Dafür wird berechnet, wie hoch die Spendensumme für Utopiastadt Projekte im Verhältnis zur Gesamtspendensumme aller teilnehmenden Projekte im Aktionszeitraum war.
Entsprechend dieses Anteils erhalten wir zusätzliches Geld aus dem Fördertopf. Erhält unser Projekt z.B. 5 % der gesamten Spendensumme der Aktion, bekommt es zusätzlich 5 % des Aktions-Budgets, sprich 500 €.

Hier noch mal all unsere Spenden-Projekte auf betterplace.org im Überblick:

Hauptgebäude sanieren
Mach Utopia möglich
Quadratmeter-Spende
Utopiawerkstadt
Engagement sichtbar machen