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06.07. | Baukultur Sommerreise 2026

14:oo – 17:00 Uhr

Baukultur entsteht vor Ort – durch engagierte Menschen, lokale Projekte und gelebte Zusammenarbeit. Deshalb macht sich die Bundesstiftung Baukultur im Juli und August 2026 erneut auf den Weg durch Deutschland. Auf ihrer siebten Baukultur Sommerreise besucht das Stiftungsteam Initiativen, trifft engagierte Partnerinnen und Partner und berichtet täglich live über Social Media von unterwegs.

Mehr Infos über die Baukultur Sommerreise 2026 findest du hier

Wir freuen uns sehr darüber, dass Utopiastadt in diesem Jahr eine der Stationen ist und wir gemeinsam Gespräche zu Prozessen, Finanzierung und Zukunftsperspektiven führen können.

Station 6 – Utopiastadt

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Café Hutmacher goes Open-Air!

Der WDR hat uns besucht und einen schönen Beitrag über den Umzug des Hutmachers auf den Bahnsteig und seine Geschichte gedreht.

Schaut doch mal rein:

Kult-Café Hutmacher goes Open-Air

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Ein Stück Hutmacher für dein Zuhause

Weil der Hutmacher auf den Bahnsteig gezogen ist, trennen wir uns schweren Herzens von ein paar Unikaten.

Du hast ein Lieblingsteil entdeckt? Dann sprich einfach die Mitarbeiter:innen an der Theke an:)

Deine Chance, dir ein Stück Hutmachergeschichte für dein Zuhause zu sichern.

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Wanted!

Im Rahmen der Sanierung des historischen Mirker Bahnhofs am Utopiastadt Campus gibt es einige Themen bei denen wir im Ehrenamt aus alten Metallteilen wieder neue Elemente für Utopiastadt bauen. Aus alten Tischgestellen die neuen WC Trennwände zusammenbraten oder vielleicht aus Fahrradrahmen neue Geländer gestalten. 

Dabei haben wir ganz frisch eine Supportzusage von @steelist_metallbau und suchen jetzt noch Metall-affine Menschen, die Lust haben, sich unserer Metall-Truppe anzuschließen. 

Also steckt in dir ein Schmied, eine Metallgestalterin oder bist du auch ein Steelist und willst etwas zu Utopiastadt beitragen? Dann melde dich unter info@utopiastadt.eu

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Utopiastadt bei 3sat

In der Sendung ›NANO‹ auf 3sat wurde am 1. Juni 2026 ein schöner Beitrag über Utopiastadt als Beispiel für 3. Orte ausgestrahlt. Bis Ende Mai 2031 kann man ihn noch in der Mediathek ansehen (startet bei 9:29 min.):

(Falls der eingebettete Player in Deinem Browser nicht funktioniert, hier der direkte Link zur Mediathek: https://www.3sat.de/wissen/nano/260601-sendung-vapen-ist-bei-jugendlichen-in-nano-100.html?startTime=580)

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06.06. | Tschüss Büchertheke

Danke und Hut ab!
… für 14 Jahre Hutmacher, den stetigen Wandel und so viele schöne Momente!

Jetzt muss der verrückte Hutmacher den Hut nehmen und erstmal Luft an sein Haupt und damit Platz für die Sanierung lassen.

Am 06.06.26 feiern wir gemeinsame 14 Jahre im Hutmacher und die Veränderung.
Wir feiern das letzte mal an der Büchertheke, so wie ihr sie kennt und liebt.

Manche Orte sind mehr als ein Raum mit vier Wänden.

Sie werden zu Erinnerungen.
Zu einem ersten Konzert.
Zu einer langen Nacht.
Zu dem Gespräch, das alles verändert hat.
Zu einem Zuhause auf Zeit.

Die Büchertheke war genau so ein Ort.

Hier wurde gelesen und gelacht.
Hier wurde gestritten und versöhnt.
Hier wurden Freundschaften geschlossen, Liebe gefunden und Abschied genommen.
Hier sind Geschichten entstanden —
und jetzt ist es Zeit für eine neue.

Nicht, weil etwas endet.

Sondern weil wir weiterziehen.

Der Hutmacher war nie dafür gemacht, stehen zu bleiben.
Wir ziehen auf den Bahnsteig. … und von dort im Herbst wieder zurück in den alten Bahnhof.
Wir sind unterwegs.
Immer in Bewegung.
Immer auf Reisen.
Die Räume verändern sich.
Die Menschen bleiben.
Die Geschichten bleiben.
Der Hutmacher bleibt der Hutmacher.

Deshalb laden wir euch ein, noch einmal vorbeizukommen.
Noch einmal an der Theke zu stehen.
Noch einmal euren Lieblingssong zu hören.
Noch einmal Erinnerungen zu teilen.
Schreibt sie ins Gästebuch.
Schickt sie uns als Sprachnachricht.
Erzählt sie weiter.
Denn ein Ort lebt nicht durch seine Wände.
Er lebt durch die Menschen, die ihn mit Bedeutung füllen.

Am Samstag nehmen wir Abschied von der Büchertheke.
Und machen uns gemeinsam auf den Weg.

Zum nächsten Kapitel.


MACH MIT und saniere Deinen Lieblingsort! Hutmacher und Wartesaal 3. Klasse werden jetzt in Angriff genommen. Und einen Teil leistet Utopiastadt in sogenannter ›baulicher Selbsthilfe‹. Das bedeutet: Alle können mit anpacken! Sei dabei: Jeden Samstag ab 11:00 Uhr beim UTOPIASTADT WORKOUT.


Du möchtest die Sanierung finanziell unterstützen?
SPENDE HIER.
Herzlichen Dank!

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Logbuch Neuigkeiten

Endspurt zum Wartesaal

Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.

Diese Kolumne ist von Christian Hampe & David J. Becher:

Logbuch 0.76

Auf geht’s: Wir befinden uns im Endspurt zum Wartesaal 1. Klasse!

Die Sanierung des Raumes, der für lange Jahre einen Dornröschen-Schlaf als wohl schönester Lagerraum Wuppertals schlief, steht kurz vor der Vollendung. Also wird ganz bald nicht mehr gewartet im historischen Wartesaal 1. Klasse, sondern musiziert, gelesen, getagt, geheiratet – was auch immer Du dort feiern willst! 

Seit Jahren arbeiten wir als Utopiastadt mit allen Beteiligten daran, den Mirker Bahnhof und sein Umfeld als offenen Ort für Kultur, Austausch und Stadtentwicklung für alle zu erhalten. Das machen wir Schritt für Schritt, gemeinsam und unermüdlich. Damit haben wir es in den vergangenen 15 Jahren geschafft, Utopiastadt zu einem überregionalen ein Symbol zu machen. Einem Symbol für das, was möglich wird, wenn Menschen sich zusammentun und ernsthaft mitgestalten. Ein Ort von Vielen für Viele.

Dazu gehört auch, die Gebäudesubstanz so herzurichten, dass sie endlich wieder vollständig genutzt werden kann. Und in dem Zusammenhang steht mit der Eröffnung des Wartesaals 1. Klasse, dem Schmuckstück des ganzen Bahnhofsgebäudes, ein wichtiges Etappenziel bevor. Um dieses Ziel bis zum Herbst zu erreichen, brauchen wir jetzt frische Hilfe!

Bist Du dabei?

Dann komm zu unseren regelmäßigen »Workouts«: Jeden Samstag ab 11:00 Uhr wird der Bahnhof zur gemeinsamen Werkstatt. Wir schrauben, schleifen, streichen, schaufeln – und lernen voneinander. Denn handwerkliche Vorkenntnisse sind sicherlich hilfreich, aber kein Muss. Wer zum ersten Mal einen Pinsel in der Hand hält, ist genauso willkommen, wie die erfahrene Tischlerin. Entscheidend ist die Lust, miteinander einen Gemeinschaftsort zu schaffen. Und dazu laden wir Euch erneut ganz herzlich ein: Macht mit! Ob beim Endspurt zur Eröffnung des Wartesaals 1. Klasse oder der Aufbereitung der Flächen für den Sommer. Zusammen wird’s schön.

Die konkreten Arbeiten für die kommenden Wochen: 140 Jahre alte Dielen ergänzen und ausbessern; Holzsäulen und -Fenster aufarbeiten, Toilettentrennwände aus gebrauchten Tischgestellen schweißen; eine Aufstellfläche für die Feuerwehrleiter pflastern und historische Bahnsteigfliesen verlegen. Außerdem freuen sich immer alle über diejenigen, die das gemeinsame Abendessen vor- und zubereiten. Denn weil es sich mit leerem Magen schlecht arbeiten lässt, sitzen wir Samstagsmittags und -abends zusammen, essen gemeinsam und tauschen Ideen und Erfolge des Tages aus. Diese gelebte Stadtgesellschaft ist das besonders Schöne an den Workouts. Hier begegnen sich Studierende und Rentnerinnen, Nachbarinnen und Kreative, Handwerker und Neugierige. Und am Ende haben alle gemeinsam einen historischen Bahnhof gerettet – und gleichzeitig ihre Stadt gebaut.

Also schnapp Dir ein paar olle Arbeitsklamotten, pack ein bißchen Neugier und Tatkraft ein und freu Dich auf einen Samstag voller toller Begnungen. 

Wir freuen uns auf Dich!

Samstag um 11:00 Uhr geht es weiter: https://utopiastadt.eu/workout


Erstveröffentlicht am 28.05.2026 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/suche/logbuch utopiastadt 

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20.05. | Nach der Nachhaltigkeit: Demokratische Alternativen zu Autoritarismus und Greenlash

19:00 Uhr | Vortrag

Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen kritisierten Klimaschutzmaßnahmen in der Vergangenheit zwar oft als „too little, too late“, aber die grundsätzliche Richtung schien zu stimmen. Doch das hat sich jüngst geändert: Vor dem Hintergrund des Wahlerfolgs rechtspopulistischer Parteien sowie einer geopolitischen „Zeitenwende“ ist aktuell ein Greenlash zu beobachten. Bereits beschlossene Regelungen im Bereich des Klima- und Umweltschutzes werden zunehmend wieder in Frage gestellt und aufgeweicht. Die Ablehnung von Vorhaben einer sozial-ökologischen Transformation zeigt sich bei rechtspopulistischen Akteur*innen zwar besonders rabiat, sie knüpft aber durchaus auch an breitere gesellschaftliche Haltungen und Interessen an. 

Vor diesem Hintergrund laden der Arbeitsbereich praktische Philosophie der Bergischen Universität Wuppertal (BUW), das Centre for Global Cooperation Research an der Universität Duisburg-Essen, der Arbeitsbereich Umweltsoziologie der TU Dortmund, das Wuppertal Institut und das Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) am 20. Mai ab 19 Uhr zu einem kostenfreien Vortrag ein: Prof. Bernd Sommer, Professor für Umweltsoziologie an der Technischen Universität Dortmund, spricht in der Wuppertaler Utopiastadt (Mirker Straße 48, 42105 Wuppertal) zum Thema „Nach der Nachhaltigkeit: demokratische Alternativen zu Autoritarismus und Greenlash“.

Sommer geht der Frage nach, was an der Klima- und Nachhaltigkeitstransformation so umstritten ist – und stellt dabei insbesondere Verteilungsfragen und kulturelle Konflikte in den Fokus. Daran anknüpfend thematisiert er, warum eine solidarische und demokratische Ausgestaltung von Transformationspolitik die Voraussetzung für ihr eigenes Gelingen ist: Am Beispiel einer sozial-ökologischen Stadtpolitik sowie von Bürger*innenräten und Energiegenossenschaften zeigt er, wie sich Kräfteverhältnisse zugunsten von Nachhaltigkeitsinitiativen verschieben lassen. 

Im Anschluss an den Vortrag bietet ein gemeinsamer Ausklang den Teilnehmenden die Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung.

Konzipiert und organisiert ist die Veranstaltung von Prof. Jule Govrin (BUW), Prof. Franziska Martinsen (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Bernd Sommer (TU Dortmund).

Das Platzangebot ist begrenzt – um eine Anmeldung über das folgende Google-Formular wird gebeten:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfsqFyutIb2rJL2pRNKsD6xGKDcvLabI_ulI9jJJHbo-ORG-Q/viewform

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17.05. | Masken- und Tanzperformance „GORJEIO“

17.05.2026, 14 Uhr, Open-Air, Eintritt frei

Zwischen dem 13. und 21.05.2025 findet im Ruhrgebiet und darüber hinaus wieder das Festival Fidena statt. Das internationale Figurentheaterfestival lässt im Rahmen von einem vielfältigen Programm die Puppen tanzen und realsiert in diesen Tagen über 30 Veranstaltungen mit und ohne Puppen.

In Utopiastadt präsentiert das Festival Fidena eine bunte und familiengerechte Masken- und Tanzperformance unter freiem Himmel. Der Eintritt ist frei.

GORJEIO eröffnet mit grünen Papageien einen Erfahrungs­raum zu Migration, Zugehörigkeit und Fremdsein. Mit Humor untersucht das Stück Integrationsprozesse — vom Menschen zum Papagei, von einer Kultur zur anderen. In einem offenen Haus werden die Papageien zu Lehrmeister:innen. Die Performance verbindet choreografische Recherche und spielerisches Experi­ment und zeichnet ein poetisches Bild urbaner Koexistenz.

Dauer: 40 Minuten.

Mehr Informationen zum Festival und zur Veranstaltung gibt es hier: www.fidena.de

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11.05. | Literatur Biennale | Von der Wut die keine ist

11.05.2026 | Utopiastadt

Die gefährlichsten Monster haben keine Namen. Sie stecken in Nachrichtenverläufen und Kosenamen, sie wachsen im Verborgenen. Wenn sie an die Oberfläche kommen, wird Bewunderung zum Machtspiel, Intimität zu Kontrolle und harmloses Kräftemessen zu Gewalt.

Dana von Suffrins neuer Roman „Toxibaby“ erzählt von Beziehungen im Spannungsfeld zwischen rauschhafter Liebe und emotionaler Abhängigkeit. Wo endet Nähe und wo beginnt die Selbstaufgabe? Mit Moderatorin Emily Grunert spricht sie darüber, wie solche Dynamiken entstehen, warum sie so schwer zu erkennen sind und wie Literatur sie sichtbar macht.

Start: 19:30

Ort: Wartesaal 3  

Über die Mitwirkenden:

Dana von Suffrin, 1985 in München geboren, studierte in München, Neapel und Jerusalem. 2017 folgte die Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019), dem Ernst-Hoferichter-Preis (2020), dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020), dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025).

Emily Grunert, geboren 1992 in Mainz, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und Angewandte Literaturwissenschaft in Berlin. Nach Stationen in Berlin und Rostock arbeitet sie heute als Leiterin des Literaturbüros NRW mit Sitz in Düsseldorf. Zudem ist sie als Moderatorin und Autorin tätig.

Dana von Suffrin. Foto: Gunter Glücklich
Emily Grunert. Foto: Jessica Bröckl

INFO: Clara Leinemann, die eigentlich als zweite Autorin zu Gast sein sollte, musste ihre Teilnahme leider absagen.

Weitere Termine und Infos: