⇨ Di. 24.02.26 | 19:30 Uhr | KLIMA-MONOLOGE
⇨ Mo. 23.03.26 | 19:30 Uhr | MITTELMEER-MONOLOGE
⇨ Di. 14.04.26 | 19:30 Uhr | NSU-MONOLOGE
Drei Termine
Drei Monologe
Drei Debatten
Der Klimawandel, die Abschottung und rechtsextremer Terrorismus – drei Herausforderungen, für die wir, die demokratische Gesellschaft, seit Jahren um Antworten und angemessene Reaktionen ringen.
Und dabei oft das vermeiden, was uns am stärksten bewegt: Betroffenheit. Betroffenheit als persönliches Empfinden – und als Grundlage für entschlossenes Handeln.
Das Doku-Theater von ›Wort- und Herzschlag‹ schafft, was die Nachrichtenmeldung nicht kann: Bei den Klima-, Mittelmeer- und NSU-Monologen stehen einzelne Menschen im Mittelpunkt. Ihre persönlichen Geschichten, komponiert zu emotionalen Erzählungen, vorgetragen von Schauspieler:innen in unmittelbarer Konfrontation. So entsteht beim Zuhören ein direkter Bezug, ein persönlicher Kontakt, eine eigene Betroffenheit.
Wir wissen längst, dass der privilegierte Lebensstil Mitteleuropas dem Klima schadet. Dass er für Fluchtursachen mitverantwortlich ist. Und dass die Mehrheitsgesellschaft viel zu oft Integration nur als Forderung formuliert und dann daran scheitert, selber aktiv zu integrieren. Das führt nicht nur zu Leid in weit entfernten Gegenden. Das führt bis zum Tod, teilweise in unserer direkten Nachbarschaft. All das wissen wir.
Für Leigh-Ann aus Paradise, Kalifornien, Naomie aus Kamerun oder İsmail aus Köln, drei von weit mehr Menschen, deren Geschichten in den Klima-, Mittelmeer- und NSU-Monologen erzählt werden, ist das kein abstraktes Wissen. Für sie ist es gelebtes Schicksal.
Lassen wir uns berühren. Und überlegen wir uns, was wir tun, um nicht fortwährend weitere Betroffene zu schaffen. Für die produktive Motivation folgt jeder Vorstellung der Monologe eine Podiumsdikussion zum jeweiligen Monologe-Thema.
„Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (…) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (…) Im Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.“
die tageszeitung, taz über die MITTELMEER-MONOLOGE
Eine Veranstaltungsreihe der Stiftung W. in Kooperation mit Utopiastadt und Wort- und Herzschlag.
Veranstaltungsort
UTOPIASTADT | Bahnhof Mirke
Mirker Str. 48 | 42105 Wuppertal-Elberfeld
Klima-Monologe
Dienstag, 24. Februar 2026
Utopiastadt | Mirker Str. 48 | 42105 Wuppertal
Eintritt: Only Hut
Dürren, Überschwemmungen, Stürme. Unbewohnbare Zonen und Verteilungskämpfe breiten sich aus.
Die Klima-Monologe erzählen auf persönliche und ergreifende Weise, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt unmittelbar die Folgen des Klimawandels in ihren eigenen Biografien spüren.
Ensemble
Florentine Schara
Veronika Wider
Bernadette Wilmelm
Ibrahim Benedikt
Gesang: Joye Stachelscheid
Cello: Tabea Hörsch
Mittelmeer-Monologe
Montag, 23. März 2026
Utopiastadt | Mirker Str. 48 | 42105 Wuppertal
Eintritt: Only Hut
NSU-Monologe
Dienstag, 14. April 2026
Utopiastadt | Mirker Str. 48 | 42105 Wuppertal
Eintritt: Only Hut
Dienstag, 14. April 2026
Utopiastadt | Mirker Str. 48 | 42105 Wuppertal
Eintritt: Only Hut