11.05.2026 | Utopiastadt
Die gefährlichsten Monster haben keine Namen. Sie stecken in Nachrichtenverläufen und Kosenamen, sie wachsen im Verborgenen. Wenn sie an die Oberfläche kommen, wird Bewunderung zum Machtspiel, Intimität zu Kontrolle und harmloses Kräftemessen zu Gewalt.
Dana von Suffrins neuer Roman „Toxibaby“ erzählt von Beziehungen im Spannungsfeld zwischen rauschhafter Liebe und emotionaler Abhängigkeit. Wo endet Nähe und wo beginnt die Selbstaufgabe? Mit Moderatorin Emily Grunert spricht sie darüber, wie solche Dynamiken entstehen, warum sie so schwer zu erkennen sind und wie Literatur sie sichtbar macht.
Start: 19:30
Ort: Wartesaal 3
Über die Mitwirkenden:
Dana von Suffrin, 1985 in München geboren, studierte in München, Neapel und Jerusalem. 2017 folgte die Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019), dem Ernst-Hoferichter-Preis (2020), dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020), dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025).
Emily Grunert, geboren 1992 in Mainz, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und Angewandte Literaturwissenschaft in Berlin. Nach Stationen in Berlin und Rostock arbeitet sie heute als Leiterin des Literaturbüros NRW mit Sitz in Düsseldorf. Zudem ist sie als Moderatorin und Autorin tätig.


INFO: Clara Leinemann, die eigentlich als zweite Autorin zu Gast sein sollte, musste ihre Teilnahme leider absagen.
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