Am Sonntag, den 6. September 2026, findet von 11–17 Uhr in unserem Viertel bereits der 4. Garagen-, Garten- und Hinterhof-Flohmarkt in der Mirke statt.
Utopiastadt ist auch dabei und wir haben noch Platz für nette Nachbar*innen:
Wer selbst keinen Garten, Hinterhof oder geeigneten Standplatz hat, kann seinen Flohmarktstand gerne bei uns in Utopiastadt aufbauen. Also: Keller durchstöbern, Schränke ausmisten, Trödelschätze einpacken und dabei sein!
Auf der Spendenplattform Betterplace gibt es am Sonntag, den 28.06. von 09:00 bis 23:59 Uhr einen Aufschlag zu jeder Spende!
Für diesen Spendenmarathon stehen 225.000€ Aktions-Budget zur Verfügung. Am Ende der Aktion wird das Budget anteilig verteilt: Dafür wird berechnet, wie hoch die Spendensumme für Utopiastadt Projekte im Verhältnis zur Gesamtspendensumme aller teilnehmenden Projekte im Aktionszeitraum war. Entsprechend dieses Anteils erhalten wir zusätzliches Geld aus dem Fördertopf. Erhält unser Projekt z.B. 3% der gesamten Spendensumme der Aktion, bekommt es zusätzlich 3% des Aktions-Budgets.
Utopiastadt sichern
Finanziere einen Quadratmeter Utopiastadt mit 100,– € (oder mehr oder weniger :).
Die Industriebrache rund um den alten Bahnhof Mirke in Wuppertal beläuft sich auf ca. 50.000 qm. Ende 2019 haben wir es geschafft, knapp 40.000 qm der Fläche als Utopiastadt Campus zu sichern. Ziel ist es die Fläche zukünftig als Freiraum für Kultur, Sport, Sozialem und Urbaner Produktion nutzen zu können. Darüber hinaus entsteht hier ein Standort, der praktisch und anschaulich zeigt, wie wir im städtischen Raum gemeinsam wirtschaften und leben können.
Der Utopiastadt Campus bietet mit seiner zentralen Lage und großen, industriell nutzbaren Fläche viel Potenzial, um Stadtentwicklung zukunftsfähig zu gestalten. Er birgt jedoch auch eine große, vor allem finanzielle Herausforderung, der wir uns als Utopiastadt nur mit eurer Hilfe annehmen können.
Kredit, Zinsen, laufende Betriebskosten, nachhaltige und notwendige Investitionen in die bestehenden Gebäude sowie die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen benötigen neben dem großen ehrenamtlichen Engagement auch finanzielle Mittel. Um den Freiraum mitten in Wuppertal als einen solchen weiterhin bereitstellen zu können, brauchen wir euch!
Die symbolische Quadratmeterspende von 100,- pro QM leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des Utopiastadt Campus.
Baukultur entsteht vor Ort – durch engagierte Menschen, lokale Projekte und gelebte Zusammenarbeit. Deshalb macht sich die Bundesstiftung Baukultur im Juli und August 2026 erneut auf den Weg durch Deutschland. Auf ihrer siebten Baukultur Sommerreise besucht das Stiftungsteam Initiativen, trifft engagierte Partnerinnen und Partner und berichtet täglich live über Social Media von unterwegs.
Mit der Baukultur Sommerreise möchte die Stiftung engagierte Akteurinnen und Akteure kennenlernen und herausragende Projekte der Baukultur bundesweit besuchen. Gemeinsam mit lokalen Partnerinnen und Partnern werden baukulturelle Themen aufgegriffen, das breite Engagement für Baukultur sichtbar gemacht, Impulse gesetzt und zum Mitmachen angeregt. Gute Praxisbeispiele bieten dabei Anlass für Austausch und Diskussion über aktuelle Herausforderungen des Bauens und Wohnens sowie über gelungene Lösungen in Planung, Bau und Stadtentwicklung.
Wir freuen uns sehr darüber, dass Utopiastadt in diesem Jahr eine der Stationen ist und wir gemeinsam Gespräche zu Prozessen, Finanzierung und Zukunftsperspektiven führen können.
14:00 Uhr Begrüßung und Rundgang mit Christian Hampe, Geschäftsführung Utopiastadt gemeinnützige GmbH und Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur
Im Rahmen der Sanierung des historischen Mirker Bahnhofs am Utopiastadt Campus gibt es einige Themen bei denen wir im Ehrenamt aus alten Metallteilen wieder neue Elemente für Utopiastadt bauen. Aus alten Tischgestellen die neuen WC Trennwände zusammenbraten oder vielleicht aus Fahrradrahmen neue Geländer gestalten.
Dabei haben wir ganz frisch eine Supportzusage von @steelist_metallbau und suchen jetzt noch Metall-affine Menschen, die Lust haben, sich unserer Metall-Truppe anzuschließen.
Also steckt in dir ein Schmied, eine Metallgestalterin oder bist du auch ein Steelist und willst etwas zu Utopiastadt beitragen? Dann melde dich unter info@utopiastadt.eu
Die gefährlichsten Monster haben keine Namen. Sie stecken in Nachrichtenverläufen und Kosenamen, sie wachsen im Verborgenen. Wenn sie an die Oberfläche kommen, wird Bewunderung zum Machtspiel, Intimität zu Kontrolle und harmloses Kräftemessen zu Gewalt.
Dana von Suffrins neuer Roman „Toxibaby“ erzählt von Beziehungen im Spannungsfeld zwischen rauschhafter Liebe und emotionaler Abhängigkeit. Wo endet Nähe und wo beginnt die Selbstaufgabe? Mit Moderatorin Emily Grunert spricht sie darüber, wie solche Dynamiken entstehen, warum sie so schwer zu erkennen sind und wie Literatur sie sichtbar macht.
Start: 19:30
Ort: Wartesaal 3
Über die Mitwirkenden:
Dana von Suffrin, 1985 in München geboren, studierte in München, Neapel und Jerusalem. 2017 folgte die Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019), dem Ernst-Hoferichter-Preis (2020), dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020), dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025).
Emily Grunert, geboren 1992 in Mainz, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und Angewandte Literaturwissenschaft in Berlin. Nach Stationen in Berlin und Rostock arbeitet sie heute als Leiterin des Literaturbüros NRW mit Sitz in Düsseldorf. Zudem ist sie als Moderatorin und Autorin tätig.
Dana von Suffrin. Foto: Gunter GlücklichEmily Grunert. Foto: Jessica Bröckl
INFO: Clara Leinemann, die eigentlich als zweite Autorin zu Gast sein sollte, musste ihre Teilnahme leider absagen.
Kommt vorbei zu einem besonderen Tango-Abend im Mirker Bahnhof
Der Abend startet um 19:00 Uhr, im Wartesaal 3 mit Unterricht von Natasha Barbet & Lucía Be – ideal, um eure Technik zu verfeinern oder neue Inspiration zu sammeln. Um 21:30 Uhr erwartet euch eine mitreißende Show, die die Leidenschaft und Eleganz des Tangos auf die Bühne bringt.
Wir machen weiter mit STREET TANGO – Im Wartesaal 3, Utopiastadt Wuppertal.
Wuppertal ist ein Hotspot der Industriekultur in Deutschland! Am Tag der Industriekultur präsentiert sich die gesamte Industriekultur in Wuppertal. Zahlreiche Initiativen, Unternehmen und Museen öffenen ihre Sammlungen, erläutern ihre Baudenkmäler und deren Umnutzung, um den Besuchern diesen besonderen und prägenden Teil der Wuppertaler Stadtgeschichte näherzubringen.
UTOPIASTADT
In Utopiastadt, im historischen Bahnhof Mirke, kommen Menschen zusammen. Einfach so. Viele bleiben begeistert da, um gemeinsam Stadt zu gestalten. Sie verleihen zusammen Fahrräder, diskutieren über die Entwicklung von Stadt, teilen Werkzeuge, nutzen Coworking-Arbeitsplätze, sanieren den alten Bahnhof und sichern Brachflächen für etwas ganz Neues. All dieses kumuliert an jedem ersten Sonntag des Monats ab 14 Uhr in der Mirker Matinée, unter anderem mit Fahrrad- und Elektroreparaturcafé, Nähtreff und Führungen.
Das historische Bahnhofsgebäude, das bei seiner Errichtung absolut stadtprägend und ein wichtiger Motor für die bauliche Entwicklung des Quartiers war, und die andauernde Sanierung stehen im Zentrum zweier Gebäudeführungen, die jeweils um 12.30 Uhr und 15.00 Uhr angeboten werden.
Treffpunkt für die Führungen ist der Shop- und Infostand auf dem Bahnsteig.
Die offene Eingangstür von Utopiastadt ist das Café Hutmacher, dass auch am Tag der Industriekultur seine Pforten öffnet.
Moderation: Ralph Michael Beyer (mit und ohne Hut, aber nie ohne Worte) Ort: Das Café Hutmacher in Utopiastadt – wo Visionen Espresso trinken und Poesie eine Bühne hat.
Am 22.05.2026 wird das Café Hutmacher in Utopiastadt wieder zur literarischen Arena, wenn fünf wortgewaltige Bühnenkünstler mit Witz, Tiefgang und jeder Menge Textpower zum Poetry Slam laden. Freut euch auf einen Abend voller lauter Lacher, leiser Gedanken und spontaner Standing Ovations.
Start ist 19.00 Uhr, Einlass ab 18.30Uhr
Mit dabei sind u.a.:
Emil Bosse, geboren 1992 in Essen und wohnhaft in Köln, ist Spoken Word Künstler,Workshopleiter und Lehrer. Mit seinen Texten tritt er regelmäßig im deutschsprachigenRaum auf. 2018 ist er Stipendiat des internationalen Künstlerhauses Lukas im OstseebadAhrenshoopgewesen. Außerdem hat er mehrfach an den nordrhein-westfälischen Meisterschaftenim Poetry Slam teilgenommen. Zuletzt erfolgte eine Veröffentlichung („Mathilda“) in dervom Lektora Verlag herausgegebenen Anthologie „Leude“.
Bereits mit 18 Jahren konnte Jens Pruß schon über 70 % des Alphabets fastauswendig. Nach jahrelangem Training, Buchstaben in die richtige Reihenfolgezu ordnen, wirft er aber auch manchmal eine Buchstabensuppe gegen dieWand und lässt sich davon inspirieren Texte zu schreiben, die auf Papiergedruckt werden können.
Michael Wefers, linker Verteidiger und Listen-Liebhaber, kommt ausWuppertal. Gewann im Altertum mit dem Team Wuppertal den National Slamin Bern, fiel danach in einen langen Winterschlaf und taute vor kurzem wiederauf…