Start: 01.10.2026
Die Idee ist einfach: Einen Monat lang zählt Nordrhein-Westfalen jede Reparatur, die einen Gegenstand im Alltag hält – geschraubt, genäht und geklebt wird in Repair Cafés, Werkstätten, Schulen, Vereinen und am Küchentisch. Wer mitmacht, fotografiert die Reparatur und beantwortet ein paar Fragen. Nach der Prüfung zählt der Beitrag für den Rekord.
Etwas selbst zu reparieren war einmal selbstverständlich. Heute ist Neukaufen oft schneller und billiger – und so verschwindet mit jedem weggeworfenen Gerät auch das Wissen, wie man es wieder hinbekommt. Dabei passiert Reparatur längst überall: in Repair Cafés, in offenen Werkstätten, an Küchentischen und in Hinterhöfen. Nur zählt sie niemand.
Genau das ändert ein Rekordversuch. Er gibt vielen einzelnen Handgriffen eine gemeinsame Zahl und macht daraus ein Signal: Dinge verdienen ein zweites Leben, und Reparaturwissen gehört in die Mitte der Gesellschaft.
Der Rekord ist dabei Mittel, nicht Zweck. Uns geht es nicht um einen Eintrag ins Guinness-Buch, sondern um das, was auf dem Weg dorthin entsteht – nachzulesen in den Geschichten der Menschen, die mitmachen. Unser Maßstab sind die dokumentierten Bestleistungen aus Großbritannien. Für Nordrhein-Westfalen haben wir uns 4.000 Reparaturen vorgenommen.
Finale: Repair & Share Festival 2026 (Termin: 31.01.2026)
Der Rekordmonat endet dort, wo Reparieren im Bergischen ohnehin zu Hause ist: in Utopiastadt in Wuppertal. Ein Tag mit Werkstätten, Tauschen, Musik und der Zahl, die wir gemeinsam erreicht haben.
Weitere Infos zum Rekordversuch und zum Festival gibt es hier: https://reparatur.fab-bergisch.org