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23.03. | Only Hut – Die Mittelmeer-Monologe

Menschen fliehen vor Zerstörung der Lebensgrundlagen durch Kriege, unfaire Wirtschaftspolitik und Handelsbedingungen. Sie fliehen vor rassistischer oder sexistischer Diskriminierung. Der Versuch, Migrationsbewegungen zu kontrollieren, führt zu Menschenhandel, Vergewaltigungen, Zwangsarbeit, Folter und Tod.

Während das Mittelmeer in den letzten Jahren immer mehr zum Massengrab wurde, begannen mehrere zivilgesellschaftliche Akteure mit der Seenotrettung von Flüchtenden. NGOs wie Sea-Watch leisten Nothilfe, fordern und forcieren die Rettung durch die eigentlich zuständigen europäischen Institutionen.

Dabei geht um nichts weniger als Leben und Tod. Und es geht um den Charakter unserer Gesellschaft: ob es in unserer Gesellschaft einen Konsens darüber gibt, dass alle Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden sollten.

„Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (…) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (…) Im Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.“

die tageszeitung, taz

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