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Neuigkeiten

Ausstellung | >>>Mirke Mobility>>>

>>>Ein Mobility Hub auf dem Gelände von Utopiastadt>>> >>>Ausstellung der Abschlussarbeiten der Bachelor Absolventinnen und Absolventen der IU Internationale Hochschule>>>

>>>vom 8. Juli bis zum 5. August im Ladenlokal des Innenstadtmanagement Elberfeld auf der Schwanenstraße 33 in der Wuppertaler/Elberfelder Innenstadt>>>

DI. 14.7., 19:00 UHR
SONDERVORSTELLUNG IM RAHMEN DES FORUM:MIRKE

>>>Intro>>>
New York, London, Paris, Wuppertal. Geht es um Mobilität darf die Stadt Wuppertal sicherlich in einem Zug mit den großen internationalen Metropolen genannt werden. Wuppertal ist Schwebebahn und Schwebebahn ist Wuppertal. Und während die für die Stadt so bedeutende Textilindustrie in Wuppertal kaum noch anzutreffen ist, zieht die Schwebebahn weiterhin unbeirrt jeden Tag Ihre Bahnen zwischen Vohwinkel und Oberbarmen. Spitzt man es ein wenig zu, ist sie damit sogar fast 30 Jahre älter als der heutige Stadtname, der durch die Vereinigung der kreisfreien Städte im Tal der Wupper erst im Jahr 1929 entstanden ist. Neben der Bedeutung als Wahrzeichen der Stadt ist die Schwebebahn aber ebenso ein ingenieurtechnisches Meisterwerk, und darf auch hier in einem Atemzug mit dem Pariser Eifelturm genannt werden. An der Spitzenstellung hat sich selbst knapp 125 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme nicht viel geändert. Von Beginn an elektrisch betrieben und als Leichtbau konzipiert, gehört sie ebenso aufgrund Ihres ehrwürdigen Alters weiterhin zu den ökologischsten Fortbewegungsmitteln unserer Zeit. Par excellence verbinden sich in ihr elegante Anmutung, technische Rafinesse, sowie soziale Bedeutung und ökologisches Bewusstsein. Damit aber nicht genug. Wuppertal ist alles andere als ein One-Hit-Wonder und hat im neuen Jahrtausend das nächste Mobilitätshighlight für sich geschaffen. Wenn New York aus aller Welt für die Transformation der High Line bestaunt wird, im übrigen jünger und kürzer wie die Wuppertaler Schwebebahn, wird Wuppertal das für die Umwandlung der Nordbahntrasse zuteil. Über die ehemalige Eisenbahnstrecke können sich seit 2014 über eine innerstädtische Strecke von gut 10 km Fussgänger, Radfahrer, Skater, etc. durch die Wuppertaler Stadtgeschichte und -bezirke bewegen. Viadukte, Brücken und Tunnel inklusive, vor allem aber auf annähernd gleichbleibendem Höhenniveau. In der bewegten Topografie der Stadt von besonderer Bedeutung und von ebenso sozialem Wert. So ist nicht nur eine direkte Verbindung zwischen Orten geschaffen worden, die Verbindung selbst ist Kommunikationsraum geworden. An diese Denkweise und diesen Pioniergeist soll nun auch die Bachelor Arbeit im Wintersemester 2025/2026 anknüpfen.

>>>Grundstück>>>
Die Nordbahntrasse verläuft entlang des nördlich der Wupper gelegenen Hangs. Sowohl zentral in Bezug auf die Nordbahntrasse, als auch in Bezug auf das Stadtgebiet, befindet sich der ehemalige Bahnhof Mirke im gleichnamigen Wuppertaler Stadtteil. Er ist die Keimzelle von UTOPIASTADT, einem Wuppertaler Thinktank und Stadtlabor, die darin seit 2011 eine Heimat für sich und die Bürger gefunden hat. Seit 2018 konnten auch die umliegenden Flächen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung gesichert werden und summieren sich mittlerweile auf 36.000m2. Im Norden wird das Gebiet begrenzt durch die A46, die zwar optisch durch einen dichten Gehölzsaum abgeschirmt wird, akustisch aber als weiterer Mobilitätsbaustein wahrnehmbar ist. Ähnlich wie das ehemalige Bahnhofsgebäude, nimmt der Campus der UTOPIASTADT diverse Nutzungen in sich auf und befindet sich in stetigem Prozess. So ist weiterhin ein Großteil der Prototypbauten des Solar Decathlon Europe, der hier im Jahr 2022 stattfand, erleb- und benutzbar. Ebenfalls von eher temporärer Struktur findet sich auf dem Gelände das Fahrradreparaturcafé der Mirker Schrauba sowie die Lastenradverleihstation Fienchengarage. Momentan etwas abseits und eher unsachgerecht geparkt, steht zudem ein Wuppertaler Rohjuwel. Im Jahr 2015 konnte UTOPIASTADT einen von drei ausrangierten Schwebebahnwaggons in einem von den Stadtwerken Wuppertal ausgeschriebenen Wettbewerb gewinnen und nennt diesen seitdem ihr eigen. Diese drei Anker sollen nun verstätigt werden und bilden die Basis für den Mirker Mobility Hub auf dem Campus von UTOPIASTADT.

>>>Gebäude>>>
Mit dem Mirker Mobility Hub soll ein weiterer Baustein in der reichhaltigen Mobilitätslandschaft der Stadt Wuppertal entstehen. In ihm sollen sich alle aktuell gängigen Mobilitätsformen unter einem Dach vereinen. Neben den bereits bestehenden Angeboten des Fahrradreparaturcafés und der Fahrradverleihstation, sollen hier ebenso Flächen für den motorisierten Individualverkehr geschaffen werden. Selbstverständlich mit elektrischer Ladeinfrastuktur und Car Sharing Station. Er soll aber ebenso als Quartiersgarage den Straßenraum des Stadtteils Mirke entlasten, und diesen dadurch für gesellschaftliche und ökologische Nutzung frei spielen. Als Herzstück und Aushängeschild wird der Schwebebahnwaggon wiederbelebt. Nutzung und Positionierung sind hierbei freigestellt, hingegen ist die hängende Lagerung selbstverständlich ein Muss. Neben der inhaltlichen Ausrichtung soll der Mirker Mobility Hub auch konstruktiv in die Zukunft blicken. Erwartet wird ein robustes und nutzungsoffenes Gebäudekonzept, das adaptive Anpassungen in den kommenden Jahrzehnten zulässt. So sollen bei sinkendem Bedarf an PKW-Stellplätzen Parkflächen möglichst zerstörungsfrei zu Büro- und Gewerbeflächen umgenutzt und das bereits vorhandene Serviceangebot sukzessive ausgebaut werden. Dem Achsmaß, der Raumhöhe und natürlich der Bauweise kommt also besondere Bedeutung zu, die über die einer reinen Hochgarage hinausreichen muss. Entsprechendes gilt für den Schichtenaufbau und die Verbindungsmittel. Sortenreinheit und lösbare Verbindungen können diesbezüglich Lösungsansätze darstellen. Darüber hinaus ist die Energiegewinnung in das Gebäudekonzept zu integrieren. Der Mirker Mobility Hub sollte weitestgehend autark funktionieren, und über die Ladeinfrastruktur auch als zukünftiger Pufferspeicher agieren. Photovoltaik- und/oder Windkraftanlagen ist also möglichst viel Fläche einzuräumen.

>>>Outro>>>
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Bachelor Arbeiten, die im Wintersemester 2025/2026 in Kooperation mit Utopiastadt entstanden sind. Die Studierenden hatten Zugriff auf das MiG Handbuch (Mobilstationen im Quartier) sowie die Ideenskizze Quartiersgaragen Elberfeld 2021, beide herausgegeben von der Neue Effizienz gGmbH. Wie fast alle Architekturentwürfe aus studentischer Hand, bleiben sie fiktiv und beleuchten ein Thema exemplarisch. Im Idealfall bieten Sie dadurch ebenso Diskussionspotenzial, das sich auch in der realen Welt nutzen lassen kann. Wir hoffen dies ist beim Mirker Mobility Hub gelungen und wünschen viel Spaß mit der Ausstellung.

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Neuigkeiten

27.3. – 10.4. | Oster-Spendenmarathon

Auf der Spendenplattform WirWunder erhöht die Sparkasse Wuppertal alle Einzelspenden, die zwischen dem 27.03. und 10.4.2026 (bis 23:59 Uhr) über wirwunder.de eingehen.

Für diesen Spendenmarathon stehen 50.000 € Aktions-Budget zur Verfügung. Am Ende der Aktion wird das Budget anteilig verteilt: Dafür wird berechnet, wie hoch die Spendensumme für Utopiastadt Projekte im Verhältnis zur Gesamtspendensumme aller teilnehmenden Projekte im Aktionszeitraum war.
Entsprechend dieses Anteils erhalten wir zusätzliches Geld aus dem Fördertopf. Erhält unser Projekt z.B. 5 % der gesamten Spendensumme der Aktion, bekommt es zusätzlich 5 % des Aktions-Budgets, sprich 2.500,– €.

Baue mit uns Utopiastadt

und unterstütze Deine Lieblingsprojekte mit einer Spende:

Hauptgebäude sanieren
Mach Utopia möglich
Quadratmeter-Spende
Utopiawerkstadt
Engagement sichtbar machen

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Events im Escape Center

Viel los auf dem östlichen Utopiastadt Campus:

14.02. | 19 Uhr
Herbstblatt Live-Dating-Show

28.02. | 19 Uhr
Mind the Gap Das Pub-Quiz

06.03. | 19 Uhr
Single-Player Day Alleine kommen, gemeinsam Escape-Rooms spielen

07.03. | 19 Uhr
Ziemlich beste Freundinnen Friendship over Dating (Girls only)

14.03. | 19 Uhr
Bingo-Baby Der beinahe legendäre Bingo-Abend

Location

Escape Center Out of the Box
auf dem Utopiastadt Campus zwischen bunter Halle und Zirkuszelt
https://escape-center.plus

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Logbuch

Die Zukunft des Living Lab NRW

Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.

Diese Kolumne ist von Karolyn Kruse:

Logbuch 0.69

Das Living Lab NRW ist die zentrale Plattform für Forschung und Bildung der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der Bergischen Universität Wuppertal zum Thema klimaneutrales und nachhaltiges Bauen in der Stadt – gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Herzstück des Projekts ist der Living Lab Campus direkt an der Nordbahntrasse. Dieser besteht aus acht Gebäuden, die im Rahmen des Solar Decathlon Europe 21/22 von internationalen Studierendenteams errichtet wurden. Seit April 2023 dient das Living Lab als Reallabor für Forschung, Lehre und Wissenstransfer im Bereich des klimagerechten Bauens. Schüler, Studierende und Promovierende können hier nachhaltige Architektur, zukunftsfähige Energieversorgung und kreislauffähiges Bauen praxisnah erleben.

Im Rahmen der Projektverlängerung bis Ende 2026 stehen bauphysikalische Messungen und Experimentierphasen im Vordergrund. Dabei werden die Häuser auch zeitweise bewohnt. Nach den sommerlichen Versuchen startet im November die nächste Phase. Erneut werden Studierende für einige Wochen in den Gebäuden leben und diese auf Herz und Nieren testen. Ziel ist im Anschluss eine möglichst realitätsnahe Abbildung solcher Wohnphasen in geeigneten Rechenmodellen.

Bis zum Jahresende stehen auch erste bauliche Veränderungen an: Insgesamt vier der acht Demonstratoren werden das Living Lab NRW noch in diesem Jahr verlassen. Dabei sollen verschiedene Rückbauszenarien erprobt, Materialalterungsprozesse dokumentiert und, wo möglich, konkrete Handlungsempfehlungen für zukünftige Projekte abgeleitet werden.

Der erste Rückbau ist bereits erfolgreich abgeschlossen: Das Gebäude des Teams SUM aus Delft (Niederlande) hat das Living Lab NRW bereits verlassen. In Zusammenarbeit mit Daiwa House Modular Europe, einem Partner des Teams SUM sowie ehemaligen Mitgliedern des Studierendenteams wurde das Gebäude innerhalb von eineinhalb Wochen vollständig demontiert. Da das Gebäude aus vorgefertigten Holzmodulen bestand, konnten diese im Ganzen aus der Konstruktion gelöst und auf LKWs verladen werden. Für Passant*innen bot sich dabei ein ungewöhnlicher Anblick: Eine vollständig eingerichtete Küche, die über die Nordbahntrasse schwebt.

In Montfoort, am Hauptsitz von Daiwa House, wurde das Gebäude inzwischen erfolgreich wiederaufgebaut. Es dient dort künftig als Präsentations- und Lernraum, in dem Besucher*innen mehr über die innovative Aufstockungs- und Sanierungsstrategie sowie das nachhaltige Design der holz- und biobasierten Module erfahren können. Diese Maßnahme zeigt exemplarisch: Gebäude müssen nicht zwangsläufig rückgebaut und vernichtet werden, sie können auch ressourcenschonend in einem neuen Kontext weiterverwendet werden.


Erstveröffentlicht am 09.10.25 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/nrw/wuppertal/utopiastadt-kolumne-die-zukunft-des-living-lab-nrw_aid-136546859

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Neuigkeiten

27.05. | Gemeinwohlcheck für Fahrrad-Bahnhof und Literatur im Container

Di 27.5., 18 bis 21 Uhr, Gesamtschule Barmen

Die erste Abstimmungsphase des Bürger*innenbudgets 2025 ist beendet, die TOP 100 der eingereichten Projekte stehen fest.

Und zwei Projekte für den Utopiastadt Campus haben es sogar in die Top 10 geschafft: LiC – Literatur im Container und der Wuppertaler Fahrrad-Bahnhof.

Für alle 100 Projekte geht es am 27. Mai in der Gesamtschule Barmen in den Gemeinwohlcheck. Wenn Du mitentscheiden willst, welche der guten Vorhaben für Wuppertal umgesetzt werden und Dich dabei vielleicht besonders für den Utopiastadt Campus einsetzen magst, melde Dich jetzt an:

https://talbeteiligung.de/kalender#/?cal_eventid=3006

Getränke und Speisen (auch vegan und glutenfrei), Gebärdendolmetscher*innen und Kinderbetreuung sind vor Ort.

Gemeinsam bauen wir die Stadt!


Damit wir noch viel mehr Projekten freien Platz zur Entfaltung bieten können, spende jetzt für einen Quadratmeter Utopiastadt Campus.

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Neuigkeiten

Jetzt Abstimmen: Fahrrad-Bahnhof

Auf talbeteiligung.de

Leihen, lernen, reparieren, austauschen –
stimme jetzt für Deinen Wuppertaler Fahrrad-Bahnhof!

ALLE INFORMATIONEN UND ABSTIMMUNG HIER:
https://talbeteiligung.de/projektuebersichtsseite/buergerinnenbudget-2025#/?thought_id=59271

Das multifunktionale Verkehrsdrehkreuz an der Nordbahntrasse
Ankommen, parken, aufladen, umsteigen, ausleihen, reparieren, erfrischen, informieren, vernetzen, neue Ideen entwickeln und weiterfahren! 

Zentral in Wuppertal Elberfeld, direkt an der Nordbahntrasse, schaffen wir ein Zentrum für alle Fahrradfahrende in Wuppertal am Mirker Bahnhof auf dem Utopiastadt Campus: 

• Infopunkt der Stadt Wuppertal (z.B. Schaukasten aktueller Verkehrsthemen) 
• Zentrale Anlaufstelle zum Austausch, für die Vernetzung und zur Beratung von Fahrradfahrenden
• Fahrradreparaturstation mit Schlauchautomat, Werkzeugen und Luft
• Fahrradständer/Abstellablage insbesondere für E-Bikes und Lastenräder 
• Treff- oder Startpunkt für geführte Radtouren vom ADFC, IG FS WPT und anderen Organisationen 
• Raum für weitere Fahrradprojekte, Fahrrad-Gebrauchtbörsen, zentraler Punkt für Messen und Mobilitätstage an der Trasse
• Raum für solarbetriebene Ladestation für e-Bikes
• Raum für ein Fahrrad-Parkhaus oder Parkboxen
• Zentraler Ort für die ehrenamtlichen Initiativen, die es derzeit schon am Mirker Bahnhof gibt:
– Monatliches Reparaturcafé mit Hilfe zur Selbsthilfe der Mirker Schrauba (seit 2013)
– Kostenloser Fahrradverleih von Utopiastadt (seit 2014)
– Fienchenstützpunkt (E.-Lastenräderverleih) von Fahrradstadt Wuppertal e.V. (seit 2016)

Ziele und Wirkung:
• Weiterer Schritt zur Vision ›Fahrradstadt Wuppertal‹
• Unterstützung bei der Umstellung individueller Mobilität
• Klimaschutz
• Verbesserung der Sichtbarkeit des Fahrrads als Verkehrsmittel 
• Unterstützung und Vernetzung der Fahrradinitiativen in Wuppertal und NRW

Stimme jetzt ab und baue mit uns den Wuppertaler Fahrrad-Bahnhof: https://talbeteiligung.de/projektuebersichtsseite/buergerinnenbudget-2025#/?thought_id=59271

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Neuigkeiten

10.05. | Eröffnung Quga

10.05.2025 | 15 Uhr | Utopiastadt-Campus

Am Samstag, den 10. Mai, startet die siebte Ausgabe der Wuppertaler Quartiersgartenschau (QUGA).

Die siebte Ausgabe der beliebten Quartiersgartenschau (QUGA) 2025 lädt vom Mai bis Oktober 2025 Bürger:innen und Besucher:innen ein, die grünen Schätze von Mirke, Ostersbaum und Hardt zu erkunden. Diese einzigartige Veranstaltung präsentiert die vielfältige Gartenkultur und Grünflächen dieser besonderen Wuppertaler Quartiere.

Die feierliche Eröffnung beginnt um 15 Uhr in Utopiastadt am QUGA-Infopoint, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.

Highlights der QUGA 2025:

  • Die Hardtanlage als Pionier öffentlicher Grünflächen
  • Mirker Hain mit seiner zauberhaften Schlucht
  • Wuppertaler Kleingartenkultur
  • Urban Gardening und Utopiastadt: zukunftsweisende Grünkonzepte für die Quartiersentwicklung
  • Friedhöfe als „heimliche Grünreservoirs“

Besucher:innen erwartet ein vielfältiges Programm mit Veranstaltungen von lokalen Vereinen, Initiativen und Privatpersonen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Entdecken, Präsentieren und Bespielen der grünen Anlagen sowie der Entwicklung neuer Ideen für das Quartier.

Als Veranstaltende dabei: Forum:Mirke, Botanischer Garten, Förderverein historische Parkanlagen, Stadt Wuppertal, BUGA gGmbH, Wuppervital, Christlicher Friedhofsverband und manche mehr.


(Grün-)Flächen für alle sichern: https://www.wirwunder.de/project/37249

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Logbuch

Wir wählen die Vielfalt

Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.

Diese Kolumne ist von Christoph Haberer und David J. Becher:

Logbucheintrag 0.62

Wir wählen die Vielfalt!
Das steht in großen Buchstaben seit September auf einem unserer Container in Utopiastadt. Das Graffiti ist bunt, voller Farben und mit vielen Nuancen. So bunt, so vielfältig, vielstimmig und vielmeinig ist auch unsere Vision einer glücklichen Gesellschaft. Eine Vielstimmigkeit, die selbstverständlich nicht immer einig sein muss: Auch wir suchen ständig nach einem gemeinsamen Boden, auf dem wir dann ganz Unterschiedliches aufbauen können. Ein solcher gemeinsamer Boden ist zum Beispiel der Wunsch nach Gemeinwohl. Gutes Leben für mehr als nur mich und mein Umfeld. Gutes Leben für viele – nein, wir hätten nicht die Utopie im Namen, wenn wir nicht größer dächten: Wir wollen gutes Leben für alle! Und deswegen wollen wir Vielfalt gemeinsam und aktiv gestalten. Dazu haben wir mit Utopiastadt ein großes Übungsfeld gebaut: Welche Räume funktionieren für welche Menschen, wer fühlt sich wo angezogen oder ausgeschlossen, wer kann seine Fähigkeiten, Ideen und Vorhaben selber einbringen, wer braucht Unterstützung, wer bringt was mit? Fragen, die wir nie ganz beantworten können, aber immer auf’s Neue besprechen.

Natürlich kann Vielfalt anstrengend sein. Sie fordert Offenheit für Neues, Unbekanntes, vielleicht sogar Unangenehmes. Und sie packt uns an einer empfindlichen Stelle: Sie fordert ehrliche Selbstreflexion über die eigenen Wünsche ebenso wie die mitunter kritische Beschäftigung mit den Informationen, die tagtäglich auf uns einprasseln, dem, was wir als „normal“ ansehen oder Gewohnheiten, die wir nie hinterfragt haben. Und manchmal auch die Beschäftigung mit Problemen, die wir nicht gleich verstehen, die uns zu groß, zu fremd, zu abstrakt sind.

Wir erleben, dass rechtsradikale Politiker:innen in unseren Parlamenten sitzen. Wir erleben, wie sie mit ihrer Agenda gegen alles Fremde und ihren vermeintlich einfachen Lösungen erfolgreich politische Debatten dominieren. Wir erleben, wie rechte Regierungen in anderen Staaten aktiv gegen Vielfalt und Demokratie vorgehen. Und wir erleben derzeit einen Wahlkampf, der – getrieben von Rechtsextremen – fast nur ein Thema kennt. Doch in einer lebendigen Demokratie muss eine größere Vielfalt an Themen und Ideen diskutiert, verhandelt, ausprobiert und gelebt werden. Das kostet Kraft. Kraft, von der wir überzeugt sind, dass wir als Gesellschaft genug davon haben.

Es gibt kein gutes Leben für alle, wenn wir manche ausgrenzen. Vielfalt schadet nicht, sie bringt niemandem einen persönlichen Nachteil. Aber die Verwehrung von Vielfalt schränkt die Freiheit ein. Wir aber wollen die Freiheit! Wir wollen ein gutes Leben für alle! 

Dafür arbeiten und kämpfen wir hier an jedem einzelnen Tag. Wir arbeiten an unseren Strukturen, unserer Stadt und unserer Vision –  mal mit der Schaufel, mal auf der Bühne, mal in Gesprächen – und am 23. Februar natürlich mit unserer Stimme.

Und wir laden Euch von Herzen ein: macht mit, wählt – und wählt mit uns die Vielfalt!


Erstveröffentlicht am 13.02.25 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertaler-utopiastadt-wir-waehlen-die-vielfalt_aid-124130847


Schaffe mit uns Platz für Vielfalt und unterstütze den Utopiastadt Campus mit einer Spende: https://www.wirwunder.de/project/37249

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Neuigkeiten

1.9. | Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür in Utopiastadt: Von 14 bis 18 Uhr könnt Ihr am Mirker Bahnhof einen Blick hinter die Kulissen werfen – und es gibt viel zu sehen!

Dein Lieblingsfön geht nicht mehr an, aber Du bist sicher, dass er eigentlich noch funktioniert? Du möchtest Deine Stadt mitgestalten, weißt aber nicht, wo Du anfangen sollst? Deine Hose hat einen Riss, Du hast aber keine Nähmaschine? Du willst lernen, wie man alte Fenster aufarbeitet? Dazu und zu vielem mehr findest Du regelmäßig Unterstützung in Utopiastadt.

Wie was wo warum läuft, erfährst Du am Sonntag, 1.9., beim Tag der offenen Tür!

Bei verschiedenen Führungen bekommst Du ausführliche Informationen zu Utopiastadt-Projekten oder zur Bahnhofssanierung. Bei einer Waffel vom Förderverein kannst Du über die Weiterentwicklung des Utopiastadt Campus fachsimpeln, Dir beim Utopiastadt-Pecha-Kucha in 20 Bildern à 20 Sekunden im Schnelldurchlauf verschiedenen Utopiastadt-Vorhaben erzählen lassen – oder halt einfach beim Nähtreff Deine Hose reparieren.

Außerdem erfährst Du im Detail, wie Du Deine Feier, Deine Konferenz oder Dein Meeting in Utopiastadt veranstalten oder noch ganz andere Ideen hier einbringen kannst.
Schließlich ist Utopiastadt weit mehr als ein großer Freiraum für alle an der Nordbahntrasse.

Und für alle, die sich nicht alles merken wollen, was wir an dem Tag zeigen, vorstellen und berichten, gibt es zum Tag der offenen Tür die UTOPIASTADT-Fibel zum Sonderpreis.

Der Förderverein Utopiastadt e. V. freut sich auf viele interessierte Augen und Ohren und sagt schon jetzt: 
Herzlich willkommen!

(Die Fotos hat Peer Adams übrigens beim letzten Tag der offenen Tür gemacht – und seither hat sich schon wieder einiges verändert. Kommt gucken!)

Tag der offenen Tür in Utopiastadt
Sonntag, 1. September 2024, 14 – 18 Uhr
https://utopiastadt.eu

Programm:

12:00 Uhr
– Café Hutmacher öffnet

14:00 Uhr
– Begrüßung
– Start Nähtreff
– Start Fahrradreparaturcafé

14:15 Uhr
– Start Führung zu den Utopiastadt-Modulen

15:00 Uhr
– Start Elektroreparaturcafé

15:30 Uhr
– Start Führung Ehrenamt / Bahnhofssanierung
– Start Führung Geschichte und Entwicklung des Utopiastadt Campus

17:00 Uhr
– Utopiastadt-Pecha-Kucha – unterhaltsame Kurzvorträge zu Utopiastadt-Aktionen


Spende hier für Utopiastadt-Projekte: https://www.wirwunder.de/projects/120555

Vielen Dank!

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24.8. | Gather and Pause

Fühlst du dich auch manchmal platt und überwältigt und brauchst eine Auszeit?

Willst du wieder mehr Verbindung zu dir selbst und deinen Mitmenschen fühlen?

Dann komm zum

GAP Festival

Samstag, 24/08/24

Beim Living Lab NRW und Hutmacher

ab 13 Uhr bis Abends spät

Umsonst und Draußen!

Ein Tag voller Live Musik, Poetry Slam, Workshops, Abhängen, Getränke und japanisches veganes Street Food

Erkunde Zwischenräume (entl. gap) in dir selbst und miteinander, setze oder überbrücke Grenzen, lass dich einfach treiben.

Genieße einen Samstag voller Sonnenschein, Leichtigkeit, Tiefe, Verbundenheit und schaffe wärmende Erinnerungen.

Worauf du dich freuen kannst:

MIND THE GAP

Wie gehen wir mit uns und miteinander um?

z.B. Planting Uranus, ein filmisches Essay über das »Dazwischen« außerhalb genormter Geschlechter

CHALLENGE THE GAP

Muster & Grenzen in Frage stellen und aufbrechen

z.B. Journalingworkshop auf der Dachterrasse

BRIDGE THE GAP

Zwischenmenschliche Brücken bauen

Gemütliche Sitzecken, spannende Mitmach-Aktionen, Pausen nehmen, leckere Getränke und japanisches, veganes Street Food

FEEL THE GAP

In geselliger Atmosphäre lauschen, tanzen und nachfühlen.

Live-Konzerte, Poetry Slam und DJ-Session

Mehr Infos und das Programm gibt’s auf gatherandpause.de

Das Festival startet um 13 Uhr, geht bis Abends spät und ist umsonst und draußen!

Für einige Workshops füllen wir die Häuser des Solar Decathlon Wettbewerbs mit Leben, für diese könnt ihr euch bereits jetzt anmelden!

Für Kurzentschlossene gibt es dazu auch die Möglichkeit vor Ort.

Komm vorbei! 🙂