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14.04. | Only Hut – Die NSU-Monologe

»Gibt denen eine Stimme, denen Unrecht widerfahren ist.«
Der Tagesspiegel

»Aufwühlendes Erinnerungsstück und wichtige Mahnung gleichermaßen.«
Hamburger Abendblatt

Die NSU-Monologe erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu

»Ein starkes Stück Theater.«
Berliner Morgenpost

»Einfühlung als Waffe. Es kriecht einem unter die Haut. Empathischer Sog.«
Nachtkritik.de

»Ein nachdenklich und auch wütend machendes Stück Wahrhaftigkeit.«
RBB Inforadio

Di. 14.04. | 19:30 Uhr

Letzte Veranstaltung der Reihe DREI MONOLOGE.

ine Veranstaltungsreihe der Stiftung W. in Kooperation mit UTOPIASTADT und Wort und Herzschlag.


Gefördert durch

Mit Dank für die Unterstützung an

  • Knipex
  • Rockstore Outdoor Equipment
  • Renaissance AG

Und weitere.

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Neuigkeiten

»Die machen Zukunft!«

Bei der Vorstellung seines Buches ›Dienstschluss‹ auf Radio Wuppertal weist Uwe Schneidewind auf die Bedeutung von kreativen und engagierten Stadtmacher:innen hin und apelliert:

»Lasst Bedingungen schaffen, dass die sich ganz anders entfalten können … Mehr Experimentierräume, mehr Ermessensspielräume«

Quelle:
https://www.radiowuppertal.de/artikel/buch-dienstschluss-uwe-schneidewind-im-interview-2610751 (Interview Teil 2)

Eine gute Gelegenheit, an die Stadtmacher:innen-Konferenz #raumkon19 zu erinnern, bei der wir auf Bundesebene über Fragen zukunftsfähiger Stadtentwicklung diskutiert haben. Dabei war die Notwendigkeit sogenannter ›Zukunftsschutzgebiete‹ recht offensichtlicher Konsens – also genau die Experimentierräume, die Uwe Schneidewind mit dem oben genannten Zitat anspricht.

Utopiastadt arbeitet täglich daran, dass der Utopiastadt Campus genau so ein Zukunftsschutzgeiet ist, wird und bleibt. Und wir freuen uns, wenn es eines Tages auch politische und verwaltungsrechtliche Rahmenbedingungen für notwendige Freiräume zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung gibt.

Ganz viel gesammeltes Wissen dazu gibt es bereits seit spätestens 2019: https://www.stadtraum.jetzt/werkzeugkoffer

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27.3. – 10.4. | Oster-Spendenmarathon

Auf der Spendenplattform WirWunder erhöht die Sparkasse Wuppertal alle Einzelspenden, die zwischen dem 27.03. und 10.4.2026 (bis 23:59 Uhr) über wirwunder.de eingehen.

Für diesen Spendenmarathon stehen 50.000 € Aktions-Budget zur Verfügung. Am Ende der Aktion wird das Budget anteilig verteilt: Dafür wird berechnet, wie hoch die Spendensumme für Utopiastadt Projekte im Verhältnis zur Gesamtspendensumme aller teilnehmenden Projekte im Aktionszeitraum war.
Entsprechend dieses Anteils erhalten wir zusätzliches Geld aus dem Fördertopf. Erhält unser Projekt z.B. 5 % der gesamten Spendensumme der Aktion, bekommt es zusätzlich 5 % des Aktions-Budgets, sprich 2.500,– €.

Baue mit uns Utopiastadt

und unterstütze Deine Lieblingsprojekte mit einer Spende:

Hauptgebäude sanieren
Mach Utopia möglich
Quadratmeter-Spende
Utopiawerkstadt
Engagement sichtbar machen

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28.3. – 29.3. | Barcamp Utopiastadt

Wir schaffen alles – wenn wir Zusammen sind!

Zeitplan:

Der Treffpunkt ist jeweils im Wartesaal 3. Klasse:

Samstag 20.03

  • 09:30 Ankommen (mit Kaffee)
  • 10:00 Themensammlung, Vorstellung & Aufteilung
  • 11:00 – 13:00
    • Utopiastadt sichtbar machen – warum wissen so wenige, was wir tun?
    • Containerschubsen für Anfänger:innen
  • 13:00 – 14:00 Mittagspause (gemeinsames Essen)
  • 14:00 – 17:00
    • Drittmittel-Strategie – Die richtige Ansprache für Unterstützer:innen finden
  • 17:00 – …
    • gemeinsames Grillen

Sonntag 21.03

  • 09:30 Ankommen (mit Kaffee)
  • 10:00 Themensammlung, Vorstellung & Aufteilung
  • 11:00 – 15:00
    • Ein Update für’s Update
    • Code of Conduct
    • A-Team Koordinierungszentrale – Work in progress …
    • Der Yes-No-Workshop (Consent-Workshop) 
  • 15:00 – 16:00
    • Forum, Abschlussrunde
  • 16:00 – …
    • Abschlussgrillen
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29.03. | Frühlings-Spendenmarathon auf betterplace.org

Betterplace erhöht alle Einzelspenden, die am 29.03.2026 zwischen 9:00 und 23:59 Uhr über betterplace.org eingehen.

Für diesen Spendenmarathon stehen 10.000 € Aktions-Budget zur Verfügung. Am Ende der Aktion wird das Budget anteilig verteilt: Dafür wird berechnet, wie hoch die Spendensumme für Utopiastadt Projekte im Verhältnis zur Gesamtspendensumme aller teilnehmenden Projekte im Aktionszeitraum war.
Entsprechend dieses Anteils erhalten wir zusätzliches Geld aus dem Fördertopf. Erhält unser Projekt z.B. 5 % der gesamten Spendensumme der Aktion, bekommt es zusätzlich 5 % des Aktions-Budgets, sprich 500 €.

Hier noch mal all unsere Spenden-Projekte auf betterplace.org im Überblick:

Hauptgebäude sanieren
Mach Utopia möglich
Quadratmeter-Spende
Utopiawerkstadt
Engagement sichtbar machen


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21.03. | Kinderkaraoke im Hutmacher

Die Bühne gehört wieder unseren kleinen Superstars!

Beim Kinderkaraoke im Hutmacher dürfen alle Kids zeigen, was in ihnen steckt –
 ob Lieblingssong, Disney-Hit oder einfach laut drauflos singen. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Spaß, Mut und ganz viel Applaus! Also schnappt euch eure Kinder, kommt vorbei und startet mit uns musikalisch in den Abend.

🎤 Kinderkaraoke: Samstag 21.03. ab 17:00 Uhr
Wir freuen uns auf viele strahlende Gesichter und große Stimmen! Der Eintritt ist frei!


Kunst und Kultur in Utopiastadt mit einer Spende unterstützen: https://www.wirwunder.de/project/120555

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Logbuch

Der Förderverein sucht neue Vorstandsmitglieder

Wer durch das Mirker Quartier spaziert, landet früher oder später bei Utopiastadt. Hier wird geschraubt, diskutiert, gepflanzt, programmiert, gefeiert. Ideen treffen hier auf Offene Ohren und Visionen finden eine Adresse. Doch was oft verborgen bleibt, ist das demokratische Fundament, das vieles davon ermöglicht: Der Förderverein Utopiastadt e.V.

Aber von vorn. Was macht denn der Förderverein Utopiastadt e.V. eigentlich? Der Förderverein ist mehr als eine formale Hülle. Er ist Unterbau und Rückgrat, Möglichmacher und Motor. Als alleiniger Gesellschafter der Utopiastadt gGmbH sorgt er mit für die rechtliche, finanzielle und organisatorische Umsetzung der verschiedenen Projekte rund um den Utopiastadt Campus. Dafür werden Spenden und Fördermittel eingeworben, Budgets geprüft, Führungen durch den Bahnhof organisiert und sich um die Mitgliederakquise gekümmert. Kurz gesagt: Ohne Förderverein wäre vieles, was in Utopiastadt selbstverständlich wirkt, schlicht nicht möglich.

Vereinsarbeit klingt erst einmal nach trockener Tagesordnung, aber es ist auch das beste Beispiel für eine gelebte Demokratie. Mit Absicht haben wir dazu den Vorstand des Vereins auf eine möglichst breite Basis gestellt. Zurzeit engagieren sich hier 15 Menschen, um sowohl das Tagesgeschäft, als auch die zukünftige Entwicklung von Utopiastadt zu organisieren und zu gestalten. Auf manchen Besucher wirkt das Geschehen rund um den Bahnhof vielleicht verwirrend. Damit es uns nicht genauso ergeht, brauchen wir die Expertise aus allen Teilen des Projekts. Bei unseren regelmäßigen Treffen wird dann im engen Austausch mit den verschiedenen Akteur:innen gerungen, abgewogen, entschieden. Dabei treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander – Verwaltungsexpert:innen mit Sinn für Zahlen und Prozesse ebenso wie Freigeister mit Mut zu neuen Ideen. Eine wilde Mischung aus Herzblut, Tatkraft und Verstand! 

Klingt das interessant für Dich? Wir suchen zurzeit neue Vorstandsmitglieder!

Vielleicht hast Du bisher ein Konzert im Hutmacher besucht, an einem Samstag Workout mitgewirkt oder einfach im Sommer die besondere Atmosphäre auf dem Utopiastadt Campus genossen. Vielleicht schlummert in Dir aber auch der Wunsch, nicht nur Gast zu sein, sondern mitzugestalten. Jetzt ist der Moment dafür – am 19. Mai findet unsere nächste Mitgliederversammlung statt und die Wahl für neue Vorstandsmitglieder steht an.

Wir als Förderverein brauchen jetzt Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen. Die Lust haben, Prozesse zu strukturieren oder neue Impulse zu setzen. Die sich einbringen – mit Expertise oder Neugier, mit Erfahrung oder frischem Blick. Zu den genauen Aufgaben erzählen wir Dir gerne mehr, denn einige erfahrene Mitglieder stellen sich auch für die nächste Amtsperiode zur Wahl.

Utopiastadt sind wir alle. Wenn Du dir vorstellen kannst, den Förderverein Utopiastadt e.V aktiv mitzugestalten, dann freuen wir uns über Deine Kontaktaufnahme unter vorstand@verein.Utopiastadt.eu


Erstveröffentlicht am 12.03.2026 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/suche/logbuch utopiastadt 

Utopiastadt mit einer Spende unterstützen: https://www.wirwunder.de/project/123625

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Neuigkeiten

23.03. | Only Hut – Die Mittelmeer-Monologe

Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Naomie aus Kamerun und Yassin aus Lybien, zwei politisch widerständigen Menschen, die sich auf einem Boot nach Europa wiederfinden. Von brutalen ‚Küstenwachen‘ und zweifelhaften Seenotrettungsstellen. Und von Aktivist:innen, die dem Sterben aus dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Dabei geht um nichts weniger als Leben und Tod. Und es geht um den Charakter unserer Gesellschaft: ob es in unserer Gesellschaft einen Konsens darüber gibt, dass alle Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden sollten.

„Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (…) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (…) In den Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.“ (taz)

Beim anschließenden Publikumsgespräch kann das Publikum sich aus der Betroffenheit gegenseitig motivieren, Dinge von nun an besser zu machen. Mit kleinen Hilfen und großen Vorhaben.
Dabei werden auf der Bühne Menschen mit eigener Fluchterfahrung sowie Menschen aus der Geflüchtetenhilfe mir ihrer Erfahrung für Antworten zur Verfügung stehen. Es moderiert David J. Becher.

Den Eintritt bestimmt das Publikum abschließend selbst.

Ensemble

Lina Fastabend
Sarah Quarshie
Aydin Isik
Markus Kloster
Cello: Tabea Hörsch

Publikumsgespräch:

Zum anschließenden Publikumsgespräch auf der Bühne:

  • Dima, die ein Buch über ihre psychologische Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten geschrieben hat,
  • Yvonne die für Sea-Watch arbeitet und
  • Mohammad, der jungen Menschen das Schwimmen beibringt, weil er auf seiner Flucht über das Mittelmeer selber nicht schwimmen konnte.

Mo. 23.03. | 19:30 Uhr

Zweite Veranstaltung der Reihe DREI MONOLOGE.

eine Veranstaltungsreihe der Stiftung W. in Kooperation mit UTOPIASTADT und Wort und Herzschlag.


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24.02. | Only Hut – Die Klima-Monologe

Dürren, Überschwemmungen, Stürme. Unbewohnbare Zonen und Verteilungskämpfe breiten sich aus.
Die Klima-Monologe erzählen auf persönliche und ergreifende Weise, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt unmittelbar die Folgen des Klimawandels in ihren eigenen Biografien spüren.

»Eine minimale Regie gibt den Geschichten allen Raum, die sie brauchen. Die Bilder entstehen im Kopf. Wirkt stärker als jedes Nachrichtenbild. … Aber die Geschichten erzählen auch von der Hoffnung, vom Wiederaufbau und vom Engagement. Eine sehr eindringliche Aufforderung, etwas zu tun, aufzuwachen.«
rbb Kulturradio

Besetzung

Florentine Schara
Veronika Wider
Bernadette Wilhelm
Ibrahim Benedikt
Gesang: Joye Stachelscheid
Cello: Tabea Hörsch

Publikumsgespräch

Di. 24.02. | 19:30 Uhr

Auftaktveranstaltung der Reihe DREI MONOLOGE.


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Logbuch

… hält Leib und Seele zusammen

Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.

Diese Kolumne ist von Nils Kohnen:

LOGBUCH 0.73

Jeden Samstag ab 11:00 Workout in Utopiastadt – für viele ein fester Termin im Kalender, analog oder digital, im Kopf verankert oder erinnert durch die regelmäßige Nachricht von Ralf oder Frieda: »Ich bring dann mal Brötchen mit«.
Neben den vier Bundesfreiwilligendienstleistenden und den Utopist*innen, die fast immer dabei sind, kommen interessierte Menschen aus der Nachbarschaft und solche, die den Bahnhof noch aus früheren Zeiten kennen. Alle mit dem gleichen Ziel: Gemeinsam Gebäude und Flächen für alle herzurichten. Denn jeden Samstag heißt es am Bahnhof Mirke, km 13,6 der Nordbahntrasse: Anpacken, plaudern, schaffen, lernen, staunen – und schmausen!

Die Planung startet schon freitags beim Workout-Treffen in der alten Gepäckabfertigung (GPA). Neben der Priorisierung der Arbeitsaufgaben ist die spannende Frage: Was essen wir? Manches steht fest – morgens Brötchen, abends wird gegrillt. Aber was gibt es dazu? Nur Grillgut ist langweilig und es gibt gute Köch*innen unter den Ehrenamtlichen. Also überlegen wir gemeinsam: Welche Ansprüche gibt es, was ist noch da, was liegt im Foodsharing-Kühlschrank, was ist saisonal und regional verfügbar?

Es soll vegan sein, was Warmes, angepasst an Unverträglichkeiten und Essgewohnheiten. Ohne Kokosnuss, ohne Tomate, ohne Nüsse, lieber kein frischer Knoblauch und ohne Alkohol. Praktisch wäre, dass Geschirr und Besteck leicht zu reinigen sind – also lieber kein Reis. Bleibt da echt nur noch Suppe? Mitnichten! Curry, Nudeln mit Bolognese, Kürbis in allen Varianten, eine Gemüsepfanne oder etwas aus einer entfernten Küche. Und ja, natürlich auch mal eine Suppe mit Salat.

Davor noch das Frühstück: Wie viele Menschen kommen? Wie viele Brötchen brauchen wir – mehr als 2,25 pro Person? All die Fragen stellen sich jede Woche aufs Neue. Tatkräftige Utopist*innen vertiefen sich in die Suche nach Antworten, entwickeln Prozesse und bringen sich gegenseitig mit Wissen, Rat und Tat weiter. Dazu das Spontane: Es fehlt ein Gewürz – aber es gibt ja auch noch die Küche im Coworking. Dazu bringen immer Leute noch etwas mit, das das vorhandene Essen ergänzt.

Und irgendwie steht man immer gemeinsam in der Küche. Egal was es wird – es schmeckt immer hervorragend. Vielleicht wegen der Zutaten, mit Sicherheit wegen der Sorgfalt, mit der auch die fünfzehnte Karotte ebenso hingebungsvoll gewürfelt wird, wie jede voherige. Und wegen der vielen Menschen, die kurz pausieren, Ideen einbringen – sei es Rosmarin aus dem Garten oder das Messer welches in der Werkstadtt noch einmal frisch geschliffen wird – damit die Zwiebeln nicht so im Auge brennen. Selbst wenn das Essen nicht punkt 17 Uhr fertig ist, wird es gemeinsam gegessen, begleitet von Geschichten und diesem schwer beschreibbaren Gefühl gemeinsamer Zeit.

Vom Planen über das Zusammensuchen und Zubereiten bis hin zum gemeinsamen Essen entsteht jedes Workout-Essen als gemeinsames Erlebnis – getragen von vielen Händen, Ideen und Begegnungen. Und genau das macht es jeden Samstag aufs Neue besonders.


Erstveröffentlicht am 12.02.2026 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/suche/logbuch utopiastadt 

Die Sanierung mit einer Spende unterstützen: https://www.wirwunder.de/project/123625