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Ausstellung | >>>Mirke Mobility>>>

>>>Ein Mobility Hub auf dem Gelände von Utopiastadt>>> >>>Ausstellung der Abschlussarbeiten der Bachelor Absolventinnen und Absolventen der IU Internationale Hochschule>>>

>>>vom 8. Juli bis zum 5. August im Ladenlokal des Innenstadtmanagement Elberfeld auf der Schwanenstraße 33 in der Wuppertaler/Elberfelder Innenstadt>>>

DI. 14.7., 19:00 UHR
SONDERVORSTELLUNG IM RAHMEN DES FORUM:MIRKE

>>>Intro>>>
New York, London, Paris, Wuppertal. Geht es um Mobilität darf die Stadt Wuppertal sicherlich in einem Zug mit den großen internationalen Metropolen genannt werden. Wuppertal ist Schwebebahn und Schwebebahn ist Wuppertal. Und während die für die Stadt so bedeutende Textilindustrie in Wuppertal kaum noch anzutreffen ist, zieht die Schwebebahn weiterhin unbeirrt jeden Tag Ihre Bahnen zwischen Vohwinkel und Oberbarmen. Spitzt man es ein wenig zu, ist sie damit sogar fast 30 Jahre älter als der heutige Stadtname, der durch die Vereinigung der kreisfreien Städte im Tal der Wupper erst im Jahr 1929 entstanden ist. Neben der Bedeutung als Wahrzeichen der Stadt ist die Schwebebahn aber ebenso ein ingenieurtechnisches Meisterwerk, und darf auch hier in einem Atemzug mit dem Pariser Eifelturm genannt werden. An der Spitzenstellung hat sich selbst knapp 125 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme nicht viel geändert. Von Beginn an elektrisch betrieben und als Leichtbau konzipiert, gehört sie ebenso aufgrund Ihres ehrwürdigen Alters weiterhin zu den ökologischsten Fortbewegungsmitteln unserer Zeit. Par excellence verbinden sich in ihr elegante Anmutung, technische Rafinesse, sowie soziale Bedeutung und ökologisches Bewusstsein. Damit aber nicht genug. Wuppertal ist alles andere als ein One-Hit-Wonder und hat im neuen Jahrtausend das nächste Mobilitätshighlight für sich geschaffen. Wenn New York aus aller Welt für die Transformation der High Line bestaunt wird, im übrigen jünger und kürzer wie die Wuppertaler Schwebebahn, wird Wuppertal das für die Umwandlung der Nordbahntrasse zuteil. Über die ehemalige Eisenbahnstrecke können sich seit 2014 über eine innerstädtische Strecke von gut 10 km Fussgänger, Radfahrer, Skater, etc. durch die Wuppertaler Stadtgeschichte und -bezirke bewegen. Viadukte, Brücken und Tunnel inklusive, vor allem aber auf annähernd gleichbleibendem Höhenniveau. In der bewegten Topografie der Stadt von besonderer Bedeutung und von ebenso sozialem Wert. So ist nicht nur eine direkte Verbindung zwischen Orten geschaffen worden, die Verbindung selbst ist Kommunikationsraum geworden. An diese Denkweise und diesen Pioniergeist soll nun auch die Bachelor Arbeit im Wintersemester 2025/2026 anknüpfen.

>>>Grundstück>>>
Die Nordbahntrasse verläuft entlang des nördlich der Wupper gelegenen Hangs. Sowohl zentral in Bezug auf die Nordbahntrasse, als auch in Bezug auf das Stadtgebiet, befindet sich der ehemalige Bahnhof Mirke im gleichnamigen Wuppertaler Stadtteil. Er ist die Keimzelle von UTOPIASTADT, einem Wuppertaler Thinktank und Stadtlabor, die darin seit 2011 eine Heimat für sich und die Bürger gefunden hat. Seit 2018 konnten auch die umliegenden Flächen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung gesichert werden und summieren sich mittlerweile auf 36.000m2. Im Norden wird das Gebiet begrenzt durch die A46, die zwar optisch durch einen dichten Gehölzsaum abgeschirmt wird, akustisch aber als weiterer Mobilitätsbaustein wahrnehmbar ist. Ähnlich wie das ehemalige Bahnhofsgebäude, nimmt der Campus der UTOPIASTADT diverse Nutzungen in sich auf und befindet sich in stetigem Prozess. So ist weiterhin ein Großteil der Prototypbauten des Solar Decathlon Europe, der hier im Jahr 2022 stattfand, erleb- und benutzbar. Ebenfalls von eher temporärer Struktur findet sich auf dem Gelände das Fahrradreparaturcafé der Mirker Schrauba sowie die Lastenradverleihstation Fienchengarage. Momentan etwas abseits und eher unsachgerecht geparkt, steht zudem ein Wuppertaler Rohjuwel. Im Jahr 2015 konnte UTOPIASTADT einen von drei ausrangierten Schwebebahnwaggons in einem von den Stadtwerken Wuppertal ausgeschriebenen Wettbewerb gewinnen und nennt diesen seitdem ihr eigen. Diese drei Anker sollen nun verstätigt werden und bilden die Basis für den Mirker Mobility Hub auf dem Campus von UTOPIASTADT.

>>>Gebäude>>>
Mit dem Mirker Mobility Hub soll ein weiterer Baustein in der reichhaltigen Mobilitätslandschaft der Stadt Wuppertal entstehen. In ihm sollen sich alle aktuell gängigen Mobilitätsformen unter einem Dach vereinen. Neben den bereits bestehenden Angeboten des Fahrradreparaturcafés und der Fahrradverleihstation, sollen hier ebenso Flächen für den motorisierten Individualverkehr geschaffen werden. Selbstverständlich mit elektrischer Ladeinfrastuktur und Car Sharing Station. Er soll aber ebenso als Quartiersgarage den Straßenraum des Stadtteils Mirke entlasten, und diesen dadurch für gesellschaftliche und ökologische Nutzung frei spielen. Als Herzstück und Aushängeschild wird der Schwebebahnwaggon wiederbelebt. Nutzung und Positionierung sind hierbei freigestellt, hingegen ist die hängende Lagerung selbstverständlich ein Muss. Neben der inhaltlichen Ausrichtung soll der Mirker Mobility Hub auch konstruktiv in die Zukunft blicken. Erwartet wird ein robustes und nutzungsoffenes Gebäudekonzept, das adaptive Anpassungen in den kommenden Jahrzehnten zulässt. So sollen bei sinkendem Bedarf an PKW-Stellplätzen Parkflächen möglichst zerstörungsfrei zu Büro- und Gewerbeflächen umgenutzt und das bereits vorhandene Serviceangebot sukzessive ausgebaut werden. Dem Achsmaß, der Raumhöhe und natürlich der Bauweise kommt also besondere Bedeutung zu, die über die einer reinen Hochgarage hinausreichen muss. Entsprechendes gilt für den Schichtenaufbau und die Verbindungsmittel. Sortenreinheit und lösbare Verbindungen können diesbezüglich Lösungsansätze darstellen. Darüber hinaus ist die Energiegewinnung in das Gebäudekonzept zu integrieren. Der Mirker Mobility Hub sollte weitestgehend autark funktionieren, und über die Ladeinfrastruktur auch als zukünftiger Pufferspeicher agieren. Photovoltaik- und/oder Windkraftanlagen ist also möglichst viel Fläche einzuräumen.

>>>Outro>>>
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Bachelor Arbeiten, die im Wintersemester 2025/2026 in Kooperation mit Utopiastadt entstanden sind. Die Studierenden hatten Zugriff auf das MiG Handbuch (Mobilstationen im Quartier) sowie die Ideenskizze Quartiersgaragen Elberfeld 2021, beide herausgegeben von der Neue Effizienz gGmbH. Wie fast alle Architekturentwürfe aus studentischer Hand, bleiben sie fiktiv und beleuchten ein Thema exemplarisch. Im Idealfall bieten Sie dadurch ebenso Diskussionspotenzial, das sich auch in der realen Welt nutzen lassen kann. Wir hoffen dies ist beim Mirker Mobility Hub gelungen und wünschen viel Spaß mit der Ausstellung.

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24.8. | Gather and Pause

Fühlst du dich auch manchmal platt und überwältigt und brauchst eine Auszeit?

Willst du wieder mehr Verbindung zu dir selbst und deinen Mitmenschen fühlen?

Dann komm zum

GAP Festival

Samstag, 24/08/24

Beim Living Lab NRW und Hutmacher

ab 13 Uhr bis Abends spät

Umsonst und Draußen!

Ein Tag voller Live Musik, Poetry Slam, Workshops, Abhängen, Getränke und japanisches veganes Street Food

Erkunde Zwischenräume (entl. gap) in dir selbst und miteinander, setze oder überbrücke Grenzen, lass dich einfach treiben.

Genieße einen Samstag voller Sonnenschein, Leichtigkeit, Tiefe, Verbundenheit und schaffe wärmende Erinnerungen.

Worauf du dich freuen kannst:

MIND THE GAP

Wie gehen wir mit uns und miteinander um?

z.B. Planting Uranus, ein filmisches Essay über das »Dazwischen« außerhalb genormter Geschlechter

CHALLENGE THE GAP

Muster & Grenzen in Frage stellen und aufbrechen

z.B. Journalingworkshop auf der Dachterrasse

BRIDGE THE GAP

Zwischenmenschliche Brücken bauen

Gemütliche Sitzecken, spannende Mitmach-Aktionen, Pausen nehmen, leckere Getränke und japanisches, veganes Street Food

FEEL THE GAP

In geselliger Atmosphäre lauschen, tanzen und nachfühlen.

Live-Konzerte, Poetry Slam und DJ-Session

Mehr Infos und das Programm gibt’s auf gatherandpause.de

Das Festival startet um 13 Uhr, geht bis Abends spät und ist umsonst und draußen!

Für einige Workshops füllen wir die Häuser des Solar Decathlon Wettbewerbs mit Leben, für diese könnt ihr euch bereits jetzt anmelden!

Für Kurzentschlossene gibt es dazu auch die Möglichkeit vor Ort.

Komm vorbei! 🙂

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BDA-Architekturpreis Wuppertal 2023: Anerkennung für das Living Lab NRW

Am Freitag, 12. Januar 2024, hat der Bund deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) Wuppertal den ›Architekturpreis Wuppertal‹ verliehen. Dieser zeichnet alle drei Jahre Projekte mit hoher städtebaulicher Relevanz aus, die geeignet sind, die Qualität unserer (Innen-)Städte und Quartiere weiterzuentwickeln.

Die Verfahren der Architekturpreise Wuppertal, die der BDA durchführt, sind ein wichtiger Beitrag zur Baukultur. Ziel ist es, die Architekten und Bauherren Wuppertals anzuregen, gute Gebäude zu realisieren, mit hohem Anspruch an die architektonische Qualität und an die städtebauliche Integration.

Durch die hohe Qualität der Einreichungen konnten in diesem Jahr zusätzlich zu den Hauptpreisen insgesamt vier Anerkennungen zum Architekturpreis Wuppertal verliehen werden.

So wurde auch das Living Lab NRW auf dem Utopiastadt-Campus mit einer Anerkennung versehen. Hier der Wortlaut:

»Das Living Lab NRW bietet als Nachfolgeprojekt des Wettbewerbs Solar Decathlon Europe 21/22 die einzigartige Möglichkeit, eine Plattform für Forschung und Bildung zum Thema klimaneutrales und nachhaltiges Bauen aufzubauen und zu betreiben. Es versteht sich als einen praxisorientierten Lernort für Studierende aus Wuppertal und ganz NRW, wo unter Reallaborbedingungen Forschungen, Messungen und Analysen durchgeführt werden können. Eine temporäre Nutzung zu Wohnzwecken ermöglicht bewohnte und nicht bewohnte Szenarien.

Die Forschungsthemen sind vielfältig und liefern daher einen umfassenden Blickwinkel auf das klimagerechte Bauen, so zum Beispiel bei den unterschiedlichen Ebenen der Nachhaltigkeit, dem Denken in Stoffkreisläufen, aber auch wichtigen Themen wie der notwendigen Reduzierung des persönlichen Wohnflächenanspruchs.

Darüber hinaus ist das Living Lab NRW ein Ort, wo die Ergebnisse der Öffentlichkeit anschaulich vermittelt und in den gesellschaftlichen Diskurs eingebettet werden. Hierbei geht es um nicht weniger als um die Zukunftsfähigkeit von Architektur und damit unserer Gesellschaft.

Die Jury lobt dieses in NRW beispiellose Forschungsprojekt, welches den Studierenden durch die Realbedingungen neue Möglichkeiten des Lernens und Forschens ermöglicht und einen Qualitätssprung in der Architekturausbildung darstellt. Für die Teilnehmenden ist es ein erheblicher Unterschied, sich nur planerisch abstrakt mit einer Aufgabenstellung zu beschäftigen oder diese am realen Objekt zu verifizieren. Das Living Lab NRW wird daher mit einer Anerkennung gewürdigt.«

BDA-Broschüre zum Architekturpreis Wuppertal 2023 mit allen ausgezeichneten Projekten zum Download.

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Kunst trifft Living Lab NRW

Gemeinsam mit dem Lehrgebiet „Darstellen und Gestalten“ der Bergischen Universität Wuppertal werden am 13.10. zwischen 14:00 und 18:00 Uhr herzlich alle Kunst- und Architekturinteressierten zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Diese Veranstaltung steht ganz unter dem Motto „Kunst trifft Living Lab NRW“ und markiert damit nicht nur den Abschluss des Jahres vor der Winterpause, sondern auch eine gemeinsame Verabschiedung des Sommers an der Nordbahntrasse, bei Kunst und nachhaltiger Architektur.

Neben den einzigartigen Kunstprojekten werden zwei Führungen (um 15.00 und 17.00 Uhr) über das Gelände angeboten, um einen Eindruck von dem Living Lab Campus zu erhalten. Es gibt außerdem ein letztes Mal in diesem Jahr die Möglichkeit, ausgewählte nachhaltige Häuser auf dem Gelände auf eigene Faust zu erkunden. 

Danach ist das Living Lab NRW für die nächsten vier Monate zwar nicht mehr für die Öffentlichkeit zu besuchen, aber dennoch steht der Forschungscampus nicht still! Die Zeit wird genutzt: von November bis Februar werden ausgewählte Häuser im Living Lab NRW zu 
einer Plattform für bauklimatische Forschung des Lehrstuhl Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing Karsten Voss. Dabei werden gezielt Messreihen durchgeführt, um deren Ergebnisse mit solchen aus dynamischen Rechenverfahren zu vergleichen.

Weitere Infos: https://livinglabnrw.uni-wuppertal.de/de/aktuelles/ansicht/kunst-trifft-living-lab-nrw-ein-kreativer-jahresabschluss-an-der-nordbahntrasse