31.1. | Yoga im Kabäusken
Gemeinsames Yoga? Am Samstagmorgen? Yoga für alle Körper? Auf Augenhöhe? Klar, im Kabäusken!
Samstag, 31.01.2026
11.00 – 12.30 Uhr
Wirmhof 16
Wuppertal Elberfeld
Unterricht von Petra Hamacher / Talstudio
Noch Fragen an Utopiastadt?
Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.
Diese Kolumne ist von Eberhard Fahle:
LOGBUCH 0.72
Ja, es ist kompliziert. Aber wir tun unserer Bestes um alle Eure Fragen zu beantworten! Dem zufälligen Besucher des Café Hutmacher fällt oft gar nicht auf, wie viel sich im Bahnhofsgebäude und auf den Flächen rund um Utopiastadt in den letzten Jahren getan hat. Um hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen, bieten wir schon seit einigen Jahren monatlich eine kostenlose Führung durch das gesamte Projekt an. Diese Rundgänge sind ein fester Programmpunkt der Mirker Matinee und starten an jeden ersten Sonntag des Monats um 15:00 Uhr an der Theke des Café Hutmacher. Wir nehmen uns dabei mindestens 90 Minuten Zeit, um Euch ausführlich über die Geschichte des Mirker Bahnhofs, den aktuellen Stand der Sanierung und die vielen verschiedenen Aktivitäten rund um Utopiastadt zu Informieren.
Leider ist, gerade in den Wintermonaten, der Andrang der Besucher zur Führung oft überschaubar. Daher machen wir hier gerne noch einmal explizit Werbung dafür. Aber auch, wenn mal nur wenige Menschen erscheinen, ist für uns interessant, welche Fragen dabei gestellt werden. Zur Mirker Matinee im November war ein Pärchen extra aus dem Ruhrgebiet angereist. Sie hatten Utopiastadt zuletzt im Sommer 2022 anlässlich des Solar Decathlon Europe besucht, und waren sehr beeindruckt, was in diesen dreineinhalb Jahren alles geschafft wurde. Während des Rundgangs ergab sich dabei ein sehr schönes Gespräch, das sich um die Schwerpunkte einer nachhaltigen Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden und der Finanzierung des Projektes drehte. Dabei wurden die Fragen der beiden zum Thema Architektur und Einsparung von Energie immer spezieller, sodass ich irgendwann zugeben musste, über nicht genug Wissen zu verfügen, um eine zufriedenstellende Antwort zu geben. Jetzt weiß ich mehr, denn ich habe mich nach diesem Tag natürlich noch einmal Informiert. Bei der nächsten Führung bin ich für das Thema besser gerüstet. Wie man sieht, lernen nicht nur die Besucher etwas bei den Führungen, sonder auch uns wird klar, welche Themen die Menschen beschäftigen. Und die Antwort auf die Fragen bin ich auch nicht schuldig geblieben: Ich habe sie noch per Mail nachgereicht.
Die teilweise überraschenden Fragen der Besucher sind daher immer ein Ansporn, sich selbst auch noch mal bei anderen Utopist*innen schlau zu machen, damit man bei der nächsten Führung eine bessere Antwort als »Das weiß ich leider auch nicht…« geben kann.
Und da wir gerade am Anfang eines neuen Jahres stehen, hier der konkrete Hinweis auf zwei Termine, bei denen Ihr uns wieder gerne mit Euren Fragen aus der Fassung bringen dürft:
Wie schon erwähnt, kann man an jedem ersten Sonntag im Monat um 15:00 Uhr an einer kostenlosen Führung teilnehmen. Der nächste Termin wäre also am Sonntag, 1. Februar.
Am Sonntag, den 3. Mai gibt es dann einen weiteren Tag der offene Tür bei Utopiastadt. Auch hier bieten wir Führungen zu speziellen Themen an, wie zur der Gestaltung der Freiflächen oder zur ehrenamtlicher Mitarbeit.
Kommt vorbei, wir haben gerne Besuch!
Erstveröffentlicht am 08.01.2026 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/nrw/wuppertal/noch-fragen-an-utopiastadt-bei-der-fuehrung-gibt-s-antworten_aid-141932389
Die Sanierung mit einer Spende unterstützen: https://www.wirwunder.de/project/123625
Samstags in Utopiastadt
Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.
Diese Kolumne ist von Elena Perez:
Logbuch 0.71
Es ist 10 Uhr morgens an einem Samstag in Wuppertal.
Vier Bundesfreiwilligendienstler*innen (Bufdis) taumeln nach und nach in den Coworking Space in Utopiastadt, um von den Straßenschuhen in die Arbeitsschuhe zu schlüpfen. Die Stimmung ist angenehm, es wird auf gutes Wetter gehofft, heute soll viel geschafft werden.
Zusammen machen sich die Bufdis auf den Weg rüber zur ehemaligen Gepäckabfertigung (GPA). Dort werden sie herzlich von Ralf begrüßt. Er macht sich gerade auf den Weg, um Brötchen fürs Frühstück zu holen. Die Musikbox wird sofort angeschaltet und die von den Bufdis zusammen erstellte Playlist wird gespielt. Die vier drehen sich zum Whiteboard, welches vor zwei Monaten von ihnen an die Wand gehängt wurde. Dort sammeln die Bufdis jeden Tag ihre ToDos und verschaffen sich einen Überblick der Aufgaben und Prioritäten, die zu erledigen sind. Die zum größten Teil abgehakte Liste „ToDos, Heute (BFD)“ von gestern wird weggewischt und die heutige Liste wird aufgeschrieben. „Getränke auffüllen“, „GPA Müll entsorgen“ und „Tisch aufräumen“ stehen an. Also teilen sich die Bufdis auf, um die Aufgaben effizient und rechtzeitig vor 11:00 Uhr zu erledigen.
Um zehn nach sind schon ein paar Ehrenamtler*innen eingetroffen. Man weiß nie, wie viele am Samstag kommen, daher wird noch ein wenig gewartet, bis man sich zusammen dem Whiteboard widmet und plant, wer an welcher Baustelle arbeiten mag: Sanierung am Hauptgebäude, Pflege der Flächen, Fenster aufarbeiten und lackieren und vieles mehr. Die Bufdis teilen sich hier auch wieder auf, da, wo sie sein möchten, und auch dort, wo sie gebraucht werden. Es ist sehr selten, dass ein/e Bufdi an nur einer Baustelle tätig ist. Als Teil der Workout-Leitung muss man halt mal überall sein. Deshalb sieht man die vier öfters hin und herlaufen, Türen öffnen und wieder schließen, sich gegenseitig Sachen die Trasse rüber rufen oder mit dem kleinen Elektroschlepper von der Scheer Halle zum Außenlager fahren.
Es mag sich zwar sehr anstrengend anhören und ein bisschen ist es auch so, aber vor allem macht es viel Spaß. Mit dem Ehrenamt zusammen zu schaffen und Gesellschaft zu feiern, beim Frühstück, bei der gemeinsamen Arbeit und beim anschließenden Essen nach dem Werkeln, bringt ein sehr schönes Gefühl von Zufriedenheit und Zusammenhalt. Man hat das Gefühl, etwas Gutes und Richtiges aufzubauen, denn Utopiastadt strebt ja an, ein Ort zu sein, der offen ist, Geborgenheit vermittelt und für alle etwas zu bieten hat.
Wer also Lust hat, einen Ort mitzugestalten, der an alle denkt, oder auch einfach nur Gesellschaft genießen will, ist herzlich eingeladen.
Jeden Samstag ab 11:00 Workout in Utopiastadt!
Bis dahin 🙂
Erstveröffentlicht am 11.12.25 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/nrw/wuppertal/samstags-mit-den-bufdis-in-utopiastadt-etwas-aufbauen_aid-140803597
Die Sanierung mit einer Spende unterstützen: https://www.wirwunder.de/project/123625
12.12. | Jahresabschlussfeier
JAHRES
ABSCHLUSS
UTOPIASTADT
2025 *
.
+ *
° *
Liebe UTOs, liebe PIAs,
liebe Engagierte, Unterstützende und Mitgestaltende,
wir laden euch herzlich zur Jahresabschlussfeier 2025 ein!
Lasst uns gemeinsam auf ein Jahr voller Ideen, Projekte und gelebter
Utopien zurückblicken – und das Geschaffte feiern, das durch euer
großartiges Engagement möglich wurde.
Freut euch auf eine Diashow aus dem Utopiastadt-Familienalbum, die viele schöne Erinnerungen und besondere Momente wieder aufleben lässt. Momente die auch zeigen was wir dieses Jahr alles geschafft haben: Sonnenstrom (PV) für unseren Elektroschlepper, Reopening vom Kabäusken, Gerüst an der Nordseite abgebaut, neuer Gussasphaltboden im Wartesal 1, Aufgearbeitete Fenster in der Tanzschule & neue und bekannte Gesichter, die UTOPIASTADT Tag für Tag mit Leben füllen!
Auch in diesem Jahr möchten wir ein Mitbringbuffet gestalten.
Bringt also gern eine kleine Leckerei eurer Wahl mit – süß, herzhaft oder ganz überraschend!
Zusätzlich, in alter-neuer Tradition, schenkt UTOPIASTADT euch einen ein, für Musik ist gesorgt und es erwartet euch ein kleines aber feines Überraschungsprogramm.
Freitag, 12.12.2025
ab 19:00 Uhr,
Utopiastadt,
Hutmacher & Wartesaal 3
Wir freuen uns auf euch, um gemeinsam das Jahr ausklingen zu lassen!
Mit herzlichen Grüßen
Das Utopiastadt-Team
Der Förderverein Utopiastadt e.V.
Die Utopiastadt gGmbH




6.12. | Nikolaus-Spendenmarathon
Am 6. Dezember 2025
von 9:00 Uhr bis 23:59 Uhr
findet der große Spendenmarathon der Stadtsparkasse Wuppertal auf WirWunder.de statt.
der Dezember lädt dazu ein, auf das zurückzublicken, was wir in diesem Jahr gemeinsam bewegt haben – vom Fortschritt am Bahnhofsgebäude bis zur Weiterentwicklung des Utopiastadt-Campus. Gleichzeitig richtet sich unser Blick auf das, was im kommenden Jahr ansteht und wofür wir Eure Unterstützung brauchen. Hierfür gibt es passend eine letzte Spendenaktion!
Mit einem Aktionsbudget von 20.000,– € stockt die Sparkasse jede Einzelspende, die am 6. Dezember über das Portal WirWunder.de zwischen 9:00 und 23:59 Uhr eingeht, anteilig auf.
So kann Deine Spende über den Euro hinaus wirken und mithelfen, den Utopiastadt-Campus zu einem besseren Ort für alle zu machen!
6.12. | Nikolausmarkt im Kabäusken

Kabäusken im Wirmhof 16
Wenn der Duft von Weihnachten das Kabäusken findet …
… dann zieht die GEPA ein – mit Fairtrade Schätzen, Weihnachtsartikeln und köstlichen Spezialitäten.
Zwischen all dem Funkeln öffnet das Bernsteinzimmer seine Pralinenwelt: Kleine Meisterwerke, die auf der Zunge Geschichten erzählen.
Und wenn um 17 Uhr das Licht ein wenig goldener wird, kommt er: Der Nikolaus! Mit einer Weihnachtsgeschichte in unserem gemütlichen Wohnzimmer – und jedes Kind bekommt einen eigenen Nikolaus.
Wir freuen uns auf dich:
Im: Wirmhof 16
Am: 06.12
Von: 15.00 – 20.00 Uhr
06.12. | PUBQUIZ IM HUTMACHER
Beginn: 19.30 Uhr
Wir haben Fragen – ihr hoffentlich die passenden Antworten!
Das Pubquiz-Team ist erholt aus der Pause zurück und hat ein fantastisches Quiz und wahnwitzige Preise im Gepäck.
Ihr wollt euch mit eurem Team anmelden? Dann schickt uns einfach eine DM auf Instagram oder eine Mail an: booking@utopiastadt.eu mit Personenanzahl, eine Telefonnummer unter der wir euch erreichen können, und einen Namen für euer Team.
Die Teilnahmegebühr in Höhe von 1€ sammeln wir an dem Abend von euch ein.
WUPTOPIA
YLGG-Workshop im Haus der Jugend
📅 Wann? 14:00 – 18:00 Uhr (offenes Ende bis 19:30 Uhr)
📍 Wo? Haus der Jugend Elberfeld (Bergstraße 50, 42105 Wuppertal)
💸 Kosten? Keine – Essen ist natürlich auch da 🍕🥙
Gemeinsam verbringen wir einen coolen Freitagnachmittag und sammeln Ideen, wie Wuppertal für junge Menschen noch besser werden kann. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Und du lernst andere Jugendliche aus Wuppertal kennen, mit denen du dich gemeinsam stark machen kannst, für eure und auch für deine Ideen!
Bei YLCG engagieren sich junge Menschen zwischen 15 und 29 Jahren. Wir arbeiten nach dem Motto: von jungen Menschen für junge Menschen und setzen uns dafür ein, Jugendbeteiligung in deutschen Städten zu stärken. Unsere Mission ist es, junge Menschen zu empowern und ihre Stimmen sichtbar und wirksam zu machen. Dafür setzen wir Jugendbudgets in Deutschland um, führen Gespräche mit Politiker:innen und sind auf Social Media aktiv, um unsere Message weltweit zu teilen.
Du hast Bock Zukunft zu gestalten?
Wir können es kaum erwarten – ein Nachmittag voller Ideen, Kreativität und Action, bei dem wir gemeinsam Zukunftsvisionen gestalten, wie Wuppertal für junge Menschen noch besser werden kann! 💡
Mehr Infos zur Anmeldung – hier klicken 🎟️
Seit März 2021 erscheint in der Reihe »Logbuch Utopiastadt« regelmäßig eine Kolumne aus Utopiastadt im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung. Und hier auf der Seite.
Diese Kolumne ist von Figan Sarikaya und Milka Vidovic:
Logbuch 0.70
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich bin Leni. Neun Jahre alt, Labrador-irgendwas-Mix (man munkelt, ein Hauch sizilianischer Maul-Esel sei dabei – was immer das heißen mag). Ich arbeite im Kabäusken am Wirmhof 16. Offiziell als Feel-Fine-Managerin. Also die, die für gute Laune sorgt, für sanfte Begrüßungen mit wedelnder Note und für den Blick, der jedes Herz weichklopft. Mein Arbeitsplatz ist kein gewöhnlicher Ort. Hier tanzt Altes mit Neuem, Gebrauchtes mit Geliebtem, und dazwischen gibt es Kleidung, Bücher, Möbelstücke, faire Produkte der GEPA und Handgemachtes mit Geschichte. Jeder Gegenstand erzählt von jemandem, der ihn einst mochte, und von jemandem, der ihm nun eine neue Bedeutung gibt. Hier findet man das, was in der Stadt manchmal verloren geht: echte Begegnung.
Meine Chefin, Figan Sarikaya – Herz, Kopf und Wirbelwind des Kabäusken – hat mich einst adoptiert. Seitdem bin ich hier im Dienst und begleite sie bei allem, was sie tut. Sie hat ein Herz, das so groß ist wie der Laden selbst. Ich beobachte, wie sie mit Menschen spricht, lacht, organisiert, Ideen spinnt und dabei immer ein Ohr für alle hat. Vielleicht ist das das Geheimnis dieses Ortes: dass hier jede und jeder willkommen ist. Und ich? Ich erinnere alle an die wirklich wichtigen Dinge im Leben: innehalten, schnuppern, lächeln.
Ich beobachte hier täglich, wie Menschen hereinkommen, die sonst vielleicht aneinander vorbeigehen würden. Studierende mit vollen Köpfen und leeren Geldbeuteln, Familien mit Kinderwagen, KulturfreundInnen, TräumerInnen, PragmatikerInnen. Und alle finden was: ein Buch, ein Gespräch oder einfach ein Gefühl von Zugehörigkeit. Denn das Kabäusken ist nicht nur ein Ort des Kaufens, sondern des Teilhabens.
Nächsten Samstag, 15. November, wird es besonders wuselig: Die Klamottentauschparty #swaptillyoudrop steht an. Ich nenne es den großen Schnüffeltag der Stoffe. Menschen bringen ihre aussortierte Kleidung, erzählen Geschichten, lachen und gehen mit etwas Neuem, dass andere Menschen auch aussortiert haben, nach Hause. Nicht, weil sie müssen, sondern weil Teilen einfach schön ist.
Und wenn Sie am 6. Dezember durch Elberfeld schlendern, folgen Sie einfach dem Duft von Tannengrün und Mandarinen, dann landen Sie bei uns. Das Kabäusken lädt ein zum Weihnachtsmarkt mit Nikolaus-Besuch, Musik und einer Prise Magie.
Ich bin natürlich auch da, um kleine Hände zu beschnuppern und große Herzen zu wärmen. Was ich in den Jahren hier gelernt habe? Dass Stadt nicht nur aus Straßen besteht, sondern aus Begegnungen. Dass Nachhaltigkeit kein Wort ist, sondern ein Gefühl. Und dass Freundlichkeit ansteckender ist als jedes Sonderangebot.
Also, wenn Sie das nächste Mal durch den Wirmhof spazieren und ein leises Tap-Tap von Pfoten hören, das bin ich. Kommen Sie rein, lassen Sie sich um die Pfote wickeln und spüren Sie, wie schön es sein kann, wenn Dinge und Herzblut gemeinsam in einem Raum wohnen.
Bis bald im Kabäusken in der Elberfelder-City!
Ihre Leni, Feel-Fine-Managerin mit Herz und Pfote
Erstveröffentlicht am 13.11.25 in der Printausgabe der WZ: https://www.wz.de/nrw/wuppertal/utopiastadt-kolumne-leni-sorgt-im-kabaeusken-fuer-gute-laune_aid-138919835